Erstellt am 22. September 2015, 11:01

von Christoph Dworak

Mödling: Einser für die Lebensqualität. 12 europäische Kommunen haben im Rahmen des Wettbewerbs um den Titel gebuhlt, die Stadtgemeinde holte Gold.

Jubel der Mödlinger Delegation in Bristol: Vizebürgermeister Ferdinand Rubel, Stadtrat Leo Lindebner, Kim Cech-Meyer, die Leiterin des Umweltamts Ulla Freilinger, Stadtgärtnermeister Norbert Rauch.  |  NOEN, Foto: Entente Florale

und Lebensqualitätswettbewerbs „Entente Florale 2015“ Gold für Österreich geholt. Martin Wagner von den Wiener Stadtgärtnern, der Österreich in der Jury vertritt, fasste die Besonderheiten Mödlings zusammen: „Mit dem Bewahren seines historischen Erbes und den zahlreichen Strategien für eine gelungene Landschafts-, Zukunfts- und Grünraumplanung beweist Mödling hohe Lebensqualität und nachhaltiges Denken für seine Bewohner. Das große Engagement und die Herzlichkeit der Mödlinger Bevölkerung begeisterten die gesamte Jury.“

Auch Ökonomierat Herbert Titz, der Münchendorfer ist Präsident der Association Europeene pour le Fleurissement et le Paysage (AEFP), die die Entente Florale organisiert, freute sich über die erstklassige Bewertung Mödlings: „Seit Tulln im Jahr 2008 konnten wir heuer erstmals wieder einen niederösterreichischen Kandidaten in der Kategorie ‚Stadt‘ ins Rennen schicken. Ich bin sehr glücklich, dass die Wahl auf Mödling gefallen ist und stolz, mit welchen großartigen Projekten wir uns damit der internationalen Konkurrenz stellen konnten.“

Netzwerk intensiv nutzen

Der Jubel kannte auch beim Chef des Organisationskomitees, Stadtrat Leo Lindebner, ÖVP, keine Grenzen: „Wir haben den Beweis erbracht, dass in Mödling Lebensqualität und zukunftsträchtige Themen auf hervorragende Art und Weise bedient werden.“

Dank des Engagements eines großen Teams sei auch eine „bemerkenswerten Dichte an Projekten zustande gekommen“, ergänzte Lind ebner. Der Jury wurden bei der Begehung im Juni nicht weniger als 38 Stationen geboten: „Egal, ob historischer Stadtkern, Grünraumkonzepte oder Stadtentwicklung – derart in die Breite ist keine andere Stadt gegangen“, ließ Lindebner nicht unerwähnt: „Der bisherige Rekord lag bei 24 Stationen.“

Insgesamt habe die sechsstündige Jury-Tour durch Mödling auch „ein sehr lebendiges Bild vom Engagement der Bevölkerung ergeben“, merkte Titz an. Die Auszeichnung werde man zum Anlass nehmen, um „das große Netzwerk innerhalb der Entente Florale-Familie nun intensiv zu nutzen“, sagte Lindebner.