Mödling

Erstellt am 29. Juni 2016, 06:43

von Christoph Dworak

Gefährliche Kreuzung wird entschärft. Die Unfallhäufung Gabrielerstraße – Grenzgasse sollte durch eine Vielzahl an Adaptierungen gestoppt sein.

Spektakuläre Unfälle sollen durch verbesserte Bodenmarkierung und Sichtbeziehungen künftig vermieden werden.  |  NOEN, privat

Die Kreuzung Gabrielerstraße/Grenzgasse hat es in sich. Besonderer Verlauf der Vorrangstraße, Stopptafel, schlechte Sichtbeziehungen. Nach einem schweren Unfall im April gab’s einen von Anrainern initiierten Lokalaugenschein mit Mödlings Vizebürgermeister & Verkehrsstadtrat Gerhard Wannenmacher, Grüne, sowie Mödlings Polizeiinspektionskommandant Alois Geyrhofer.

Und während sich alle Gedanken über die Entschärfung der Kreuzung machten, kam’s zu einem weiteren Crash; einem mehr als nur spektakulären: ein Auto landete am Dach im Vorgarten. Alle Beteiligten kamen zum Glück glimpflich davon.

„Ich bin guten Mutes, dass die Maßnahmen geeignet sind, die Situation zu entschärfen“,
Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher, Grüne

Die von Bezirkshauptmann Philipp Enzinger versprochene rasche verkehrstechnische Untersuchung der Kreuzung hat in der Vorwoche im Rahmen einer Verkehrsverhandlung stattgefunden.

„Wir haben uns gemeinsam mit den beiden Gemeinden und unserem Verkehrssachverständigen bemüht, die bestmögliche Lösung zu finden.“ Sämtliche Halteverbotszonen werden ausgeweitet, um die Sichtbeziehungen zu verbessern, zudem sollen Bodenmarkierungen, 40er-Piktogramme und eine noch deutlicher Kundmachung der Verkehrszeichen für eine künftig sichere Kreuzung sorgen.

Mödlings Verkehrsstadtrat Gerhard Wannenmacher, Grüne“, ist „guten Mutes, dass die Maßnahmen geeignet sind, die Situation zu entschärfen“.

Leserbrief:

„Unfallträchtige“ Kreuzungen in Mödling

Eine ähnliche Situation wie im Bereich Gabrielerstraße – Grenzgasse ist auch in der Grutschgasse/Technikerstraße gegeben, allerdings ist diese Kreuzung etwas offener, übersichtlicher. Ich fahre dort sehr oft und muss immer wieder beobachten, dass die Autofahrer überfordert sind. Die fangen mit den Verkehrszeichen nichts mehr an, haben’s zwar gelernt, können es aber nicht mehr umsetzen.

Gestern getraute sich ein Autofahrereine Autofahrerin nicht, den Verlauf der Vorrangstraße zu fahren, weil von links ein anderes Fahrzeug kam und den Verlauf der Vorrangstraße queren wollte. 

Eine halbe Minute sind die beiden einander gegenüber gestanden und wussten nicht, wie es weiter geht. 

Es wird Zeit, dass selbstfahrende Autos kommen und den Autofahrern das Denken abnehmen, denn sie schaffen es ohnedies nicht mehr!

Mit freundlichen Grüßen, Alfred Peischl, Gumpoldskirchen

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