Mödling

Erstellt am 03. Juli 2016, 07:38

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Preise für Literaten. Jungliteraten vor den Vorhang: Aus 55 Einsendungen wurden die besten mit dem Walther von der Vogelweide-Preis ausgezeichnet.

Karin Wessely, Franziska Olischer, Karl Markovics, Laura Fiala, Nikolas Kaschik, Mechtild Schumy, Friedl Jary und Margareta Divjak-Mirwald (von links).  |  NÖN, Gaby Schätzle-Edelbauer

Das Echo für den von Margareta Divjak-Mirwald ins Leben gerufenen Walther von der Vogelweide-Literaturwettbewerb war groß. 55 Einsendungen jugendlicher Teilnehmer waren eingegangen, zwei davon fremdsprachlich, die wurden dann übersetzt.

Damit waren es doppelt so viele Einsendungen wie im Premierenjahr 2015. Teilnahmeberechtigt waren Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 bis 19 Jahren.

Projektleiterin Margareta Divjak-Mirwald betonte: „Nicht nur die Anzahl der Texte ist gestiegen, auch die Qualität hat sich deutlich verbessert.“
Bei der Preisverleihung im Museum Mödling waren die Nachwuchsliteraten zahlreich in Begleitung ihrer Eltern erschienen, um die Entscheidung abzuwarten. Die Sieger wurden nicht nur mit einem kleinen Preis belohnt, als besondere Würdigung wurden die Siegertexte von Österreichs Oscar-Preisträger Karl Markovics und Friedl Jary vorgetragen.

Zum Thema

Die Sieger des Walther von der Vogelweide-Literaturbewerbs:

In der Kategorie bis 14 Jahre gewann Mechtild Schumy mit ihrem Werk „Der Ausgeschlossene“ vor Caroline Fiala („Dornenkinder“) und Nikolas Kaschik („Ein Schatz“).

In der Kategorie bis 19 Jahre holte sich Nina Lüdke mit ihrem Text „Wolfsmond“ Platz eins. Platz zwei ging an Laura Fiala („Wenn der Tag kommt“) vor Johanna Krapfenbauer („Blaue Tage“) und Laura Risto („Vertrauen“), die sich Bronze teilten.

Das Thema:
Da die Minnesänger vor allem Reisende waren, sollten Begriffe wie Veränderung – Wandel – Immigration – Fremdsein – Deuten und Erzählen Raum einnehmen.
www.literaturwettbewerb-moedling.at