Erstellt am 17. April 2016, 06:44

von Johannes Taschler

Energy Drink im „Bullen“-Schatten. Münchendorfer Energy Drinks löschen Durst der Iraner und Kanadier. Zwei Millionen Dosen sollen 2016 exportiert werden.

Die geschäftsführenden Gesellschafter Reinhard Schöberl (l.) und Marco Überall.  |  NOEN, privat

Reinhard Schöberl und Marco Überall entwickeln in Münchendorf seit Jahren die beliebten Energy-Drinks der Marke „Epuri“, zu deren Hauptabsatzländern der Iran und Kanada zählen.

„Wir sind seit 2003 auf dem iranischen Markt vertreten und waren die Ersten, die dort eine Zulassung für Energy-Drinks erhalten hatten“, erzählt Schöberl.

"Mit reinem Fruchtsaft hergestellt"

Die Beliebtheit der Drinks begründen die Unternehmer damit, dass sie mit reinem Fruchtsaft hergestellt werden. So sei es möglich, Cocktails zu mischen, die auch komplett ohne Alkohol auskommen. „Sogar mit Bier kann man den Drink mischen. Wenn man die Sorte Cranberry nimmt, erhält man einen roten Bierschaum“, betont Schöberl.

Außerdem nehme man aufgrund der besseren Qualität auch die um 20 Prozent höheren Produktionskosten in Kauf.

Auch zuckerfrei erhältlich

Bei den Geschmacksrichtungen geht man gerne auf Kundenwünsche ein, so sei beispielsweise die Sorte Ananas im Iran die gängigste. Einige Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel Cranberry, Bitter Lemon, Cola, Mandarine und Maracuja seien sogar schon zuckerfrei erhältlich.

Der iranische und kanadische Markt soll heuer mit je zwei Millionen Dosen beliefert werden. Eine 250ml-Dose komme auf einen Endverkaufspreis von etwa einem Euro.

In Vorbereitung ist auch der Export nach Pakistan, Bangladesch und England. Für dieses Jahr peilen die Unternehmer einen Umsatz von 1,2 Millionen Euro und eine Exportquote von 99 Prozent an.