Erstellt am 22. Juni 2016, 13:30

von Christoph Dworak

Sprachrohr für 30.700. Regionalkonferenz und Neuwahl in der „Thermenregion Wienerwald“ (Mödling, Baden und Purkersdorf)

Vorsitzender Manfred Prokop (2.v.r.), Regionalsekretär Markus Wagner (l.), Landessekretär Christian Farthofer (r.), mit Michael Hawelka, Wolfgang Tringler, Eva Maglot und Gerhard Seban.  |  NOEN, ÖGB

Manfred Prokop und seine Stellvertreter wurden für weitere fünf Jahre in ihren Funktionen bestätigt. Just in Prokop’s KBA Mödling in Maria Enzersdorf gab es in der vergangenen Periode wohl gewerkschaftlich am meisten zu tun: der Kampf gegen den massiven Stellenabbau inklusive Streik ist noch in Erinnerung.

Regionalsekretär Markus Wagner und Prokop zeigten sich stolz auf Erreichtes: „Das Gewerkschaftsteam der Thermenregion Wienerwald hat es geschafft, nicht weniger als 15 Betriebe zu organisieren. Wir konnten damit etwa 1.500 Mitarbeiter mit Betriebsrätinnen und Betriebsräten ausstatten. Dieses Ergebnis ist nur durch konsequente, fachgewerkschaftsübergreifende Arbeit sowie durch steten Austausch von Informationen zustande gekommen.“

Kein politisches Hick-Hack

In den kommenden Jahren wolle man sich bemühen, auch den Ersatz-Betriebsräten zu Kündigungsschutz zu verhelfen, die Schulungen auszudehnen und „weiterhin kein politisches Hick-Hack zu veranstalten. Unser oberstes Ziel sind die Arbeitnehmer“, betonte Wagner.

Für AKNÖ-Präsident &ÖGB-Vorsitzender Markus Wieser ist die „Verteilung der Arbeit“ eines der wichtigsten Anliegen: „Wir sind Überstunden-Weltmeister. Würden wir nur 20 Prozent weniger Überstunden leisten, hätten wir in Niederösterreich 6.000 Vollzeitarbeitplätze mehr.“ Im Übrigen will Wieser mehr Investitionen in Forschung, Entwicklung und Technik (Breitbandoffensive) sehen.