Erstellt am 14. Mai 2016, 06:14

von Mathias Schranz und Christoph Dworak

Kaplan Ivica wechselt nach Fischamend. Thomas Marosch verschlägt es ab Herbst nach Perchtoldsdorf, Stankovic übernimmt die Pfarre Fischamend.

Kaplan Ivica Stankovic mit seinem »Haar-Double« Stefan Sommerbauer beim Hiata-Einzug.  |  NOEN, Christoph Dworak

Dieser Lebensweg ist ein außergewöhnlicher – die NÖN berichtete: Thomas Marosch war einst „Aktiver“-Gemeinderat in seinem Heimatort Gumpoldskirchen, ehe es „so intensiv gerufen hat, dass ich mich gar nicht dagegen wehren konnte“. Marosch trat 2007 ins Priesterseminar ein, wurde im Herbst des Vorjahres zum Priester geweiht und feierte im November in Gumpoldskirchen seine Primiz.

In weiterer Folge hat Thomas Marosch die Erlöserkirche in Wiener Neustadt übernommen. Im Herbst wird er sie wieder verlassen – und zwar in Richtung Perchtoldsdorf. „Der Bischof hat beschlossen, mich noch einmal an einen anderen Ort zu bringen“, sagt Marosch. „Es war ein tolles Jahr, ich habe großes Glück gehabt, hierher zu kommen.“ Die Aufnahme der syrischen Flüchtlingsfamilie oder die Ausweitung des Wirkungsbereichs zur Anemonensee-Siedlung sowie die Eröffnung des neuen Pfarrzentrums sind Dinge, die ihm besonders in Erinnerung bleiben werden.

x  |  NOEN, Schranz

Auf Perchtoldsdorf freut sich Marosch „schon sehr. Das ist eine sehr tolle Gemeinde mit sehr tollen Menschen“.

Perchtoldsdorfs Pfarrer Josef Grünwidl, erklärt, warum es zur Personalrochade kommt. „Ivica Stankovic verlässt uns Ende August. Er war vier Jahre lang bei uns Kaplan, was schon eine Besonderheit darstellt, denn normalerweise sind Kapläne höchsten drei Jahre in einer Pfarre.“

Stankovic übernimmt mit 1. September die Pfarre Fischamend. Im Gespräch über seine Zeit in Perchtoldsdorf gerät er ins Schwärmen: „Es war eine wunderbare, tolle Zeit, alles, was ich erlebt habe, war positiv. Ich habe viel gelernt, auch im Umgang mit den Mitmenschen. Es gab viele Höhepunkte. Perchtoldsdorf ist eine lebendige und lebhafte Gemeinde, es gibt hier fast jeden Tag irgendetwas Neues. Von meiner neuen Gemeinde wünsche ich mir, dass mir die Menschen eine Chance geben, für den Ort etwas Gutes zu tun.“