Perchtoldsdorf

Erstellt am 22. September 2016, 06:41

von Christoph Dworak

Gemeindeamt neu erst im Frühjahr. Unvorhergesehene Innenhof-Baustelle kostet Zeit und viel Geld.

Bürgermeister Martin Schuster am Ort des Geschehens: der Innenhof ist nach wie vor eine Großbaustelle, der komplette Unterbau inklusive Einbauten muss erneuert werden.  |  NOEN, Christoph Dworak

Mit der Eröffnung des runderneuerten, thermisch und technisch sanierten sowie barrierefreien Gemeindeamts in diesem Jahr wird es definitiv nichts mehr. Der Grund dafür liegt im Innenhof, der sich zufälligerweise zeitgleich mit dem Arbeiten im Gebäude gesenkt hat. Seit Wochen schaut es im Hof aus, als würde ein U-Bahn-Abgang hergestellt werden.

Areal wurde unterspült

Der Grund für die Mega-Baustelle ist, wie Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, jetzt weiß, auf die ehemalige Nutzung zurückzuführen. „Vor Jahrzehnten stand hier einmal der Schlauchturm der Feuerwehr.“ Das Sickerbecken wurde undicht, das Wasser höhlte den Untergrund langsam aus, die Kanäle sind gebrochen, die Unterspülung des Areals sorgte schlussendlich dafür, dass sich die Betondecke gesenkt hat.

Aufwendige Sanierung kostet Zeit

„Die aufwendige Sanierung wirft uns jetzt im Zeitplan zurück. Vor allem, weil das Ersatzquartier für das Meldeamt im Hof untergebracht werden muss.“

Positiv: „Die Fassade wird bald fertig sein, im Gebäudeinneren kann man auch im Winter arbeiten.“ Negativ: Die Innenhof-Baustelle wird etwa 200.000 Euro kosten.