Erstellt am 01. Juni 2016, 05:35

von NÖN Redaktion

Projekt für ältere Generation gesichert. Statt auf den Leonhardiberg geht es mit dem "Betreubaren Wohnen" aufs ÖBB-Areal in die Feldgasse.

Jetzt kommt Leben ins Areal rund um den denkmalgeschützten Bahnhof Perchtoldsdorf.  |  NOEN, Christoph Dworak

Jetzt sind alle Rätsel gelöst. Nach der Übersiedlung des „Schwedenstifts“, dem künftigen „NÖ Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf“, in die Theresienau werden Kindergartengruppen am Leonhardiberg einziehen – die NÖN berichtete. Das eigentlich vorgesehene Projekt „Betreutes Wohnen“ wird statt dessen, wie in der Vorwoche bekannt wurde, am Areal des ehemaligen Bahnhofs in der Feldgasse umgesetzt.

Gemeinsam mit dem Liegenschaftseigentümer ÖBB ist es gelungen, ein Gesamtprojekt zu entwickeln, das einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen enthält und auf die Situation der Anrainerschaft durch Verkehrsorientierung zur Wiener Gasse Rücksicht nimmt. Wesentlicher Punkt ist dabei auch die Erhaltung des denkmalgeschützten Bahnhofs.

Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und Sicherheit

Mit der Umsetzung von „Betreubarem Wohnen“ wolle die Marktgemeinde „eine besondere Wohnform für Menschen im dritten Lebensabschnitt schaffen, für die Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und Sicherheit wichtig sind“, betonte Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP. Das Projekt wird über einen gemeinnützigen Wohnbauträger abgewickelt werden.

Die Mittelaufbringung für die geplanten Immobilienübernahmen (Schwedenstift und ÖBB-Grund) wird durch den Erlös von Wohnungsverkäufen in Gemeindehäusern erfolgen.