Erstellt am 22. Januar 2016, 05:08

von Christoph Dworak

Sanierung der Mühlgasse-Brücke verschoben. 2016 wird eine Verkehrsader der Gemeinde monatelang nicht in beiden Richtungen zur Verfügung stehen.

Die Brücke über die Südbahn im Zuge Mühlgasse muss saniert werden. Das Megaprojekt muss nun um ein Jahr verschoben werden.  |  NOEN, Christoph Dworak
Die Besiedlung der „Waldmühle“ im Kaltenleutgebner Tal hat nun doch etwas Positives: Wegen der notwendigen Umbauarbeiten in den Plateaus Hochstraße/Kaltenleutgebner Straße und Hochstraße/Ketzergasse (Stadt Wien) haben die Autofahrer ein Jahr lang Zeit, sich auf eine tief greifende Situation einzustellen.

Da die (Wiener) Umleitung im Sommer über Perchtoldsdorfer Grund führen wird, muss die Marktgemeinde die geplante Sanierung der Mühlgasse-Brücke auf 2016 verschieben: Womit auch die Verkehrsplaner Aufschub bekommen haben, um sich Gedanken über die Verkehrsführung zu machen.

Immerhin wird die Verkehrsader, die täglich von 14.000 Fahrzeugen frequentiert wird, monatelang nur in einer Fahrtrichtung zur Verfügung stehen, merkt Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, im NÖN-Gespräch an. „Mit ziemlicher Sicherheit werden wir die Relation ins Zentrum aufrechterhalten.“ Die Gegenrichtung wird demnach über die Ketzergasse, Brunn oder gleich Gießhübl zur A21 abgewickelt werden müssen.

Und: Die Mühlgasse ist im Gegensatz zu weitaus unbedeutenderen Verbindungen Gemeinde- und keine Landesstraße. Deshalb bleibt die Sanierung auch an Perchtoldsdorf hängen. 300.000 Euro sind eingeplant, unter anderem auch für die Errichtung eines eigenen Radweges auf der Südseite.