Erstellt am 10. November 2015, 12:24

von NÖN Redaktion

200 blinde Menschen werden wieder sehen. Seit zehn Jahren schenkt die niederösterreichische Künstlergruppe „art4life“ mit dem Verkauf ihrer Werke zugunsten "licht für die Welt" blinden Menschen in Afrika das Augenlicht.

Rupert Roniger, Dr. Maria Missbach, Bürgermeister Martin Schuster, Elisabeth Krimmer, Günther Prokop, Ingrid Radinger, Gerhard Kubassa und Vizebürgermeisterin Brigitte Sommerbauer  |  NOEN, Licht für die Welt
Im Jubiläumsjahr der Unterstützung übergab die Künstlergruppe bei der Vernissage „Poesie des Lebens“ am 4. November in der Burg Perchtoldsdorf einen Scheck über 6.000 Euro an LICHT FÜR DIE WELT. Damit werden 200 Augenoperationen für am Grauen Star erblindete Menschen ermöglicht.

Seit der Gründung von art4life im Jahr 2005 spendete die Künstlergruppe insgesamt bereits 32.000 Euro an die österreichische Hilfsorganisation und ermöglichte damit bisher über 1.000 Augenlichtoperationen für blinde Menschen in Afrika.

Die Vernissage von Maria Missbach und Gerhard Kubassa am vergangenen Mittwoch ist als voller Erfolg zu verbuchen: „Wir freuen uns sehr, dass wir unser großes Ziel – tausend Augenlichtoperationen in zehn Jahren – erreicht haben“, so Maria Missbach, die Initiatorin der Künstlergruppe art4life: „Mit unserer Kunst können wir so Leben schenken.“ Ganz im Sinne der „Poesie des Lebens“ wurden eindrucksvolle Bilder und Skulpturen in der stimmungsvollen Atmosphäre der Burg Perchtoldsdorf präsentiert. Neben den Künstlern und Künstlerinnen von art4life, war auch der Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, Rupert Roniger, vor Ort, der sich sehr über die Spende im Wert von 6.000 Euro freute. Die Eröffnungsrede zur Ausstellung hielten der Bürgermeister von Perchtoldsdorf, Martin Schuster, und Vizebürgermeisterin Brigitte Sommerbauer.

Zusammenarbeit mit Tradition

„Von Anbeginn meiner künstlerischen Tätigkeit war ich auf der Suche nach einer Hilfsorganisation, die ich mit meiner Malerei und dem Organisieren von Kunstausstellungen unterstützen kann. Die Entscheidung wurde für mich gefällt, als ich einen Brief von Rupert Roniger, dem Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, in meinem Briefkasten fand. Ich wusste sofort, dass ich mit LICHT FÜR DIE WELT die richtige Organisation gefunden hatte“, so Maria Missbach, Malerin und Gründerin der niederösterreichischen Künstlerinitiative. Seit mittlerweile 10 Jahren besteht diese Kooperation, wobei Missbach auf ehrenamtlicher Basis Vernissage-Abende organisiert. Stets gehen 20 Prozent von jedem verkauften Bild und jeder versteigerten Skulptur als Spende an LICHT FÜR DIE WELT. Missbach war es über die Jahre immer wichtig, ihr Engagement vielseitig zu gestalten.