Erstellt am 17. März 2016, 06:24

von Raphaela Edelbauer

Schock für Besitzerin: Unbekannte traten auf Hund ein. Nach dem Internet-Disput steht nun fest: „Jack“ wurde wirklich attackiert.

Tapfer: Chihuahua Jack kämpfte vier Tage lang ums Überleben.  |  NOEN, privat

Und er wurde doch attackiert: Nach der Kontroverse um den getretenen Hund in der Brunner Facebook-Gruppe –  die NÖN hat berichtet  – ist nun klar, dass die Besitzerin nur abwarten wollte, ob der kleine „Jack“ überlebt, ehe sie Anzeige erstattete.

Angriff geschah ohne Vorwarnung

Was ist tatsächlich passiert? „Ich wurde von zwei Männern am Bahnhof Brunn überrascht, die plötzlich auf meinen Hund eintraten“, so die schockierte Besitzerin, die anonym bleiben will. „Das alles geschah ohne Provokation oder Vorwarnung.“

Viele Anfeindungen nach Posting

Der Tierarzt habe ein Gehirntrauma bei ihrem Liebling festgestellt. Wie das Missverständnis auf Facebook zustande kam? „Seltsamerweise hat jemand anderer in meinem Namen gepostet. Ich habe dann nur eine Richtigstellung geschrieben. Nachdem aber viele Anfeindungen kamen, ließ ich es bleiben.“

Die Polizei hat derweil einen Aufruf mit Personenbeschreibung gestartet: Der „aktive“ Täter ausländischer Herkunft hat schwarze, lockige Haare, trug eine dunkelblaue Jogginghose und weiße Airmax-Sportschuhe. Hinweise an die Polizei Brunn unter 05 91 33-3332.


Die Vorgeschichte

Vergangene Woche sorgte eine Meldung in der Facebook Gruppe „Brunn am Gebirge“ für Furore. Dort hatte eine Frau gepostet, ihr Hund sei attackiert worden.

Nachdem immer mehr Zweifel laut wurden und keine Anzeige bei der Polizei eingegangen war, wurde die Meldung offline genommen.

Wie sich herausstellte, war die Autorin gar nicht die wirkliche Besitzerin des Chihuahua.