Erstellt am 18. Juni 2016, 05:00

von Gerald Burggraf

Siegreicher Trickfilm über Kinderrechte. Die Mödlingern, Nadia Zimov, brachte nach Meinung des Familienministeriums „Glücksmomente“ ins richtige Licht.

Die junge Mödlingerin Nadia Zimov wusste auch Familienministerin Sophie Karmasin zu überzeugen.  |  NOEN, BMFJ
Um auf Kinderrechte aufmerksam zu machen, rief das Bundesministeriums für Familien und Jugend (BMFJ) einen Internationalen Wettbewerb mit dem Motto „Feeling Good – Feelin‘ Bad“ ins Leben. Die Aufgabenstellung war, einen kurzen Spot zu drehen, der die eigene Sicht und die damit verbundene Gefühlswelt zu einem von vier vorgegebenen Themenbereiche ausdrückt.

Mit rund 350 Videos aus 26 Ländern eingereicht war das Teilnehmerfeld groß. Doch durchgesetzt hat sich am Ende eine 19-jährige Mödlingerin. Nadia Zimov, Schülerin der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien-Penzing, konnte sich in der Kategorie „Große Glücksmomente oder unglückliche Zeiten“ über Platz eins freuen.


Vergeben wurden die vier themenbezogenen sowie vier Sonderpreise unter anderem auch nach Kasachstan, Kolumbien, Kroatien, Malaysia, Polen und Algerien.

Im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Kinderrechts-Konferenz im Schloss Wilhelminenberg wurden die Gewinner-Videos nun offiziell präsentiert und prämiert. Auf Einladung der österreichischen Familienministerin Sophie Karmasin waren mehr als 200 Vertreter aus 70 Staaten, unter ihnen sogar die schwedische Königin Silvia, gekommen.

„Es gibt 2,2 Milliarden Kinder auf der Welt, also 2,2 Milliarden gute Gründe, uns für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen“, hielt Karmasin im Zuge der Konferenz fest.