Erstellt am 14. März 2016, 19:26

Spektakulärer Unfall: Stecken bohrt sich durch Pkw-Scheibe. Zum dritten und spektakulärsten Einsatz wurde die Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf auf die A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Bundeshauptstadt alarmiert.

 |  NOEN, Michael Biegler / Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf
Wenige Augenblicke nach der Alarmierung „Pkw gegen Aufpralldämpfer“, rückte die Feuerwehr zum Unfallort auf die Autobahn aus. An der Einsatzstelle angekommen, welche durch die Autobahnpolizei und der Asfinag Traffic Manager bereits abgesichert war, bot sich den Einsatzkräften folgende Lage:

Der Lenker eines VW Kombis krachte aus unbekannter Ursache in einen Aufpralldämpfer, welcher die Fahrbahn in verschiedenste Fahrtrichtungen teilt. Durch die extreme Wucht des Aufpralles, wurde das Fahrzeug im Frontbereich komplett zerstört sowie der Aufpralldämpfer in sich zusammengedrückt.

Lenker hatte Glück im Unglück

„Glück im Unglück“ hatte der Lenker welcher sich bereits bei Ankunft der Feuerwehr außerhalb seines Fahrzeuges befand. Ein sogenannter Schneebegrenzungsstecken, welcher bei hoher Schneelage die Streckenränder aufweist, hatte sich im Zuge des Verkehrsunfalls in die Frontscheibe des Personenkraftfahrzeuges pfeilartig hineingebohrt und blieb nur wenige Zentimeter vor dem Lenker im Fahrgast-Innenraum stecken. Der Fahrzeuglenker kam mit einem großen Schrecken unverletzt davon.

Nach abgeschlossener Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei, konnte die Feuerwehr Wiener Neudorf mit der Bergung des VWs beginnen. Routinemäßig wurde das Fahrzeug mit Hilfe des Plateaus vom Abschleppfahrzeug, Last 2, geborgen.

Für die Dauer der Arbeiten mussten zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Wien gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neudorf stand mit vier ausgerückten Fahrzeugen und 18 Mann rund 40 Minuten im Autobahneinsatz.