Erstellt am 30. Oktober 2015, 02:47

von Christoph Dworak

Stolpergefahr beseitigt. Nach Allerheiligen wird der Vorplatz zur Aufbahrungshalle endlich saniert. Kostenpunkt: 45.000 Euro.

Die Pflastersteinstreifen haben sich im Laufe der Zeit dramatisch gesenkt und sind zur Stolperfalle geworden. Dienststellenleiterin Irene Maydl und Stadtrat Friedrich Panny freuen sich entsprechend über die Sanierung.  |  NOEN, Foto: Dworak

Das Projekt liegt seit Jahren in der Schublade, nun wird es zumindest schrittweise umgesetzt. Die Sanierung des Friedhof-Vorplatzes muss angegangen werden, die Pflasterstein-Linien, die den knapp 500m² großen Platz optisch aufwerten, haben sich mittlerweile gefährlich gesenkt: die Stolpergefahr ist enorm.

Das weiß auch der zuständige Stadtrat Friedrich Panny, SPÖ, der nun Nägel mit Köpfen machen wird. Die gesamte Fläche wird neu asphaltiert, nicht mit Kleinsteinen behübscht und entsprechend entwässert. Aktuell steht das Wasser in den Senken, die die Pflasterstein-Linien gebildet haben.

Umbau bedingt: keine Begräbnisse

Nach den Allerheiligen-Feiertagen, naturgemäß die Tage mit der stärksten Friedhofsbesucherfrequenz, geht’s los. Exakt von 9. bis 13. November. An diesen Tagen wird es auch keine Begräbnisse geben, betont Dienststellenleiterin Irene Maydl.

Aus dem in der Ära von Pannys Vorgänger, Ex-Vizebürgermeister Stadtrat Andreas Holzmann, SPÖ, stammenden Gesamtkonzept wird nichts werden. Der damals neben der Platzsanierung auch angedachte Ausbau der Aufbahrungshalle hätte „Millionen gekostet. Die haben wir leider nicht“, merkte Panny im NÖN-Gespräch an. Zudem habe er sich auch intensiv mit der Notwendigkeit einer Hallenvergrößerung auseinandergesetzt, sagte Panny.

„Durchschnittlich gibt es im Jahr nur zwei
Begräbnisse mit mehr als 250 Trauergästen“,
Stadtrat Friedrich Panny, SPÖ

„Durchschnittlich gibt es im Jahr nur zwei Begräbnisse mit mehr als 250 Trauergästen.“ Der Aufwand stehe also nicht dafür. Sehr wohl werde man sich aber „die Möglichkeit einer Überdachung des Einganges ansehen“, damit zumindest die Aufbahrung und Verabschiedung im Trockenen ablaufen könne.

Jährlich gibt es am Friedhof Mödling etwa 250 Begräbnisse.