Erstellt am 03. April 2016, 07:44

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Szuppin für Tempo 40. Auf Ortschef Erich Mosers Begegnungszone reagiert die Bürgerliste mit Kritik. Sie votiert für Temporeduktion. ; in der Hauptstraße,

Ferdinand Szuppin, Bürgerliste, über die Begegnungszone: »Als Verkehrsberuhigung für den Ort ungeeignet.«  |  NOEN, privat

Die Idee von Bürgermeister Erich Moser, ÖVP, rund um den Beethovenpark - in der Hauptstraße, Parkstraße, Beethovengasse und Regenhartstraße – eine „Begegnungszone“ zu schaffen, stößt bei der Bürgerliste nicht unbedingt auf Zustimmung. Ferdinand Szuppin, erklärt: „Ich halte diese Maßnahme nicht für geeignet. Denn laut Verkehrsclub Österreich funktionieren Begegnungszonen nur, wenn es ständig zu Begegnungen zwischen Fußgängern, Radfahrern, Autos kommt. Diese Voraussetzungen existieren in Hinterbrühl nicht.“

Zudem sei fraglich, ob Fußgänger lieber auf der Straße gehen wollten, die Situation sei in vielen Aspekten „ganz anders als in der Mariahilferstraße“, ist Szuppin überzeugt: „Eine solche Zone könnte sogar mehr Gefährdung bedeuten.“ Er bedauert, „dass die Vorschläge der Bürgerliste für Tempo 40 auf Haupt- und Parkstraße sowie ein Lkw-Durchfahrtsverbot über 3,5 Tonnen seitens der ÖVP-Gemeindeführung nicht behandelt werden, das wäre viel effizienter.“ Moser kann die Argumente Szuppins nicht nachvollziehen: „Tempo 40 auf einer Landesstraße wird ebenso wenig möglich sein wie das Lkw-Fahrverbot. Schließlich müssen auch die Supermärkte beliefert werden. Das weiß Szuppin auch.“

An den Erfolg einer Begegnungszone in Hinterbrühl glaubt Moser schon: „Tempo 20 würde sicher eine Verkehrsberuhigung bringen, zudem kann ich mir vorstellen, dass sich um den betreffenden Bereich eine Art Ortszentrum herausbildet. Das Ganze wird natürlich mit dem Verkehrssachverständigen und auf breiter Ebene besprochen.“