Erstellt am 09. Juli 2017, 03:37

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Tempo 40-Regelung und rechts vor links. Wenn auf Gemeindestraßen der 40er kommt, soll zusätzlich eine Rechtsvorrang-Regelung in Kraft treten.

Die Verkehrssituation vor der Schule ist eng und nicht immer ungefährlich, eine Begegnungszone könnte Abhilfe schaffen. Schätzle  |  Schätzle

Der Plan, auf den gemeindeeigenen Straßen Tempo 40 einzuführen, nimmt Gestalt an. Die zu treffenden Maßnahmen wurden im Raumordnungsausschuss besprochen.

Ortschef Erich Moser, ÖVP, über die Regelung: „Natürlich gilt die Einführung von Tempo 40 nicht für Landes- und Bundesstraßen, auf der Gaadner Straße und der Hauptstraße bleibt Tempo 50.“

Über begleitende Maßnahmen bei der Einführung des 40ers auf Gemeindestraßen gab es bereits ein Gespräch mit dem Verkehrssachverständigen. Dieser schlug als zusätzliche Regelung die Einführung eines Rechtsvorranges vor.

Rechtsvorrang begleitet Tempo 40-Regelung

Moser dazu: „Das würde zum Beispiel bei der Parkstraße bedeuten, dass man nicht mehr in einem durchfahren kann, sondern bei jeder Querstraße das Tempo reduzieren muss, nach rechts schauen und Vorrang gewähren. Das wäre sicher eine gewisse Umgewöhnung, würde aber zur Verkehrsberuhigung beitragen.“

Allerdings, und darauf legt der Ortschef ebenfalls Wert, „soll es kein Schilderwald werden, sondern auch weiterhin übersichtlich sein.“ Der Ausschuss stimmte mehrheitlich dafür, die 40/50-Regelung weiter zu verfolgen. Nun soll das Konzept samt Rechtsvorrang-Regelung noch im Detail ausgearbeitet und dann begutachtet werden, ehe es einer verkehrstechnischen Prüfung unterzogen wird.