Erstellt am 14. Januar 2016, 07:23

Von Frank bis Robbie. Andreas Steppan rollt in einem Gesangsprogramm seine musikalische Biografie auf – mit Potenzial zum Schmunzeln.

Mit »Steppan singt!« ist der Mödlinger am 21. Jänner zu Gast in der Burg Perchtoldsdorf.  |  NOEN, Kraus
Schauspielen, Kabarett, TV, Theater und immer wieder auch singen – Andreas Steppan kann sich einfach nicht entscheiden. „Von all dem mache ich immer das am liebsten, was ich gerade nicht tue“, scherzt Steppan, der am 21. Jänner mit seinem Solo-Gesangsprogramm im Perchtoldsdorfer Neuen Burgsaal gastiert.

Der musikalische – aber auch der persönliche – Bogen ist dabei sehr weit gespannt: „Von Robbie Williams, Frank Sinatra bis hin zu Sammy Davis Jr. – es hat mich selbst überrascht, was für eine Vielzahl an Künstlern mein Leben beeinflusst hat“, so Steppan. Besonders zu Sammy Davis Jr, den er 1981 in der „Großen Chance“ parodiert hatte – und damit eigentlich den Durchbruch schaffte: „Als ich im Konzerthaus bei einem seiner Auftritte war, machten wir alle Fotos, denn das war damals noch erlaubt. Auf einmal kommt er genau zu mir, nimmt mir die Kamera weg und drückt mir sein goldenes Mikro in die Hand. Und ich, im Übermut, mache meine Sammy Davis-Parodie. Das hat ihn zum Glück sehr amüsiert.“

Steppans aktuelles „Singt“-Programm ist gespickt mit solchen Anekdoten: Immerhin geht es durchwegs um Lieder, die sein umtriebiges Leben geprägt haben. Nachdem in den letzten Jahren einige Soloprogramme aufgeführt wurden, ist er immer wieder froh über die viele Abwechslung. Angst, mit Größen wie Frank Sinatra in direkter Konkurrenz zu stehen? „Früher ja – mittlerweile interpretiere ich die Lieder auf meine ganz eigene Art.“