Erstellt am 03. März 2016, 05:29

von Karl Stiefel

„Bürgernaher 80er“ als Tempolimit. Bei einer Bürgerversammlung sollen Fragen rund um das geplante Vorgehen der Gemeinde Platz finden.

 |  NOEN, Symbolbild

Zum Dauerthema „Tempo 80 auf der A2“ lädt die Gemeinde am 8. März ab 18.30 Uhr zu einer Bürgerversammlung im Freizeitzentrum ein. „Wir werden einen Überblick über die aktuelle Situation sowie die Möglichkeiten der Gemeinde, das Tempolimit durchzusetzen, geben“, so Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, zum Programm der Veranstaltung.

Dafür werden mehrere Gesprächspartner anwesend sein: „Neben unserem Anwalt Richard Krist werden wir auch eine Ärztin vor Ort haben, die sich mit Feinstaub- und Lärmbelastung beschäftigt hat. Außerdem hoffe ich, Verkehrsminister Gerald Klug oder einen Vertreter begrüßen zu dürfen.“

Hat auch in Graz funktioniert

Spyros Messogitis, Fraktionssprecher der SPÖ, begrüßt die Veranstaltung, hat aber auch Kritik übrig: „Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es der richtige Weg ist, die Republik zu klagen. Andererseits hat ein ähnliches Vorgehen auch in Graz funktioniert. Dass der 80er kommen muss, steht aber außer Frage.“

Eines der größten Anliegen des Bürgermeisters ist es unterdessen, gegenüber des Ministeriums mittels Einigkeit ein Zeichen zu setzen: „Wir wollen alle Fraktionen sowie die Bürger mit an Bord haben. Im Idealfall sind auch die umliegenden Gemeinden mit dabei. Mir ist klar, dass der 80er für manche Leute ein polarisierendes Thema sein kann – deshalb veranstalten wir die Bürgerversammlung.“

Die Differenzen mit 80er-Kritikern sollen durch die laut Janschka überwiegenden Vorteile beseitigt werden: „Wir wollen zeigen, dass eine Temporeduktion auf der A2 keine Risiken birgt und dass für die tatsächliche Umstellung keine Kosten anfallen.“