Erstellt am 06. Juni 2016, 08:45

von Karl Stiefel

Freie Fahrt fürs Rad. Im Rahmen des Generalverkehrskonzepts wird ein Netzwerk aus Radwegen wichtige Punkte im Ort verbinden.

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Eine der Säulen des Generalverkehrskonzepts steht: In Wiener Neudorf soll ein Netzwerk aus Radwegen angelegt werden. Diese sollen entlang von Hauptverkehrswegen wie etwa neben der B17 Schlüsselpunkte miteinander verbinden.

Darunter fallen neben den Ortsgrenzen zu Mödling, Maria Enzersdorf, Guntramsdorf, Laxenburg und Biedermannsdorf auch Anbindungen zu den Wohngebieten Anningerpark, Reisenbauer-Ring und den Einkaufszentren SCS sowie zwischen Griesfeldstraße und Novo Park.

Bis zur gemeinsam mit den Ortsplanern Stephan Höfler und Florian Koppelhuber von der Firma IKK geplanten Umsetzung wird es noch dauern.

Zwei Drittel der Radwege müssen neu gemacht werden

„Rund zwei Drittel der Radwege, knapp neun Kilometer also, müssen wir neu machen“, so Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP. Er freut sich, dass „dieser Teilaspekt des Generalverkehrskonzepts bereits präsentationsfähig ist. Über das gesamte Konzept wird am 7. Juni im Gemeinderat abgestimmt“.

Das fertige Konzept wird Ende Juni im Gemeindeamt vorgestellt. Was man dort erwarten darf, erzählt Verkehrsreferent Norman Pigisch, ÖVP, im NÖN-Gespräch: „Im Endeffekt geht es darum, was in Sachen Verkehr noch möglich ist. Dafür relevant sind die Konzepte für den öffentlichen Verkehr, Pläne für die Raumordnung, das Ende der Bausperre und das Radweg-Netz. Das wird bis 2020 größtenteils fertig sein, eine komplette Fertigstellung bis 2022 ist möglich.“

Bei der Präsentation wird auch ein Blick auf ein Großprojekt geworfen: das IZ Nord. „Genau bei solchen Vorhaben muss zunächst geklärt werden, wie sie in das Generalverkehrskonzept passen. Erst, wenn alle Fragen diesbezüglich geklärt sind, kann weitergeplant werden“, erklärt Pigisch.