Erstellt am 29. Februar 2016, 05:34

von Karl Stiefel

Park in Zielgerade. Im Oktober soll der Generationenpark fertig sein – mit Schwerpunkt auf heimischen Bäumen und Sträuchern.

 |  NOEN, Gregor Semrad

Seit 2012 wird bereits am Generationenpark neben dem Wohngebiet „Anningerpark“ geplant. Durch den Wechsel an der Ortsspitze nahm die Gestaltung der Grünfläche jedoch einen anderen Kurs: Statt dem ursprünglich geplanten Rollrasen wurde auf eine naturbelassene Bepflanzung gesetzt. Durch die Einsparungen wurden rund eine Million Euro weniger in den Park gesteckt als anfangs geplant.

Nun befindet sich das Projekt in der Zielgeraden – bis Herbst soll der Generationenpark fertig sein. Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, dazu: „Derzeit läuft die Angebotseinholung. Im März werden im zuständigen Ausschuss die letzten Details besprochen und in der nächsten Gemeinderatssitzung im April die Arbeiten an die jeweiligen Bestbieter vergeben. Gleich darauf beginnen der Wegebau, die Grobmodellierung des Gesamtgeländes, die Errichtung der WC-Anlage und die Verlegung der Einbauten.“

Bepflanzung nach „Natur im Garten“

Bis Oktober soll der Park fertiggestellt und nutzbar werden. Was davor noch ansteht, erklärt Janschka: „Im Laufe des Mai werden die Baumpflanzungen und die Rasenaussaat erfolgen. Im Sommer werden die Wege fertiggestellt, ein Festplatz mit einem Brunnen gestaltet sowie die Beleuchtungskörper montiert.“

Die Bepflanzung wird nach den Kriterien der „Natur im Garten“-Initiative ausgewählt. Vizebürgermeisterin Elisabeth Kleissner, Umweltforum, erläutert: „Wir werden vorwiegend einheimische Gehölze für die Gestaltung verwenden. Es sind noch 14 Blutkirschen vorhanden, die werden wir natürlich verwenden. Sonst kommen Obstbäume sowie Eichen und Buchen in den Park. Wir werden auch bewusst auf Pestizide bei der Pflege der Grünflächen verzichten.“

Die ursprüngliche Architektin des Generationenparks, Sanja Turkovic, möchte sich nicht zu den vorgenommenen Änderungen äußern. Sie hatte im April des Vorjahres noch versucht, das Projekt zu retten – vergebens. Die Gemeinde zog sie ab und engagierte stattdessen das Architekturbüro „Landschaftsplaner.at“.