Wiener Neudorf

Erstellt am 18. Mai 2017, 03:42

von Karl Stiefel

Planung abgeschlossen: Konzept für 2030 steht. B17-Tunnel, Tempo 80 auf der A2, Ökopark: Im Generalverkehrskonzept sind alle großen Themen enthalten.

FlorianKoppelhuber (l.) und GeorgKriebernegg (r.) von der Planungsfirma IKK sowie VizebürgermeisterinElisabethKleissner, UFO, und Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, haben die Fragen der Interessenten beantwortet.  |  Stiefel

Die Gemeinde hat zusammen mit dem Planungs-Unternehmen IKK das Generalverkehrskonzept sowie die Grundzüge des Ortsentwicklungsplanes vorgestellt. Für Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, schließt sich ein Kreis: „Vor 13 Jahren haben wir uns eine simple Frage gestellt, deren Beantwortung wir mit dem Verkehrskonzept nun näher gekommen sind – wohin soll und kann sich Wiener Neudorf entwickeln?“

Florian Koppelhuber von IKK gab einen Überblick, was in den vergangenen zwei Jahren gemacht wurde und was in dem mehr als 300 Seiten umfassenden Verkehrskonzept eigentlich enthalten ist.

Darin reiht sich ein Schlagwort auf das andere: der B17-Tunnel und ein neues Ampel-Konzept für die Triester Straße, das Gewerbegelände Ökopark mitsamt Abfahrten von der Autobahn und der B17, das Gelände der ehemaligen Kammfabrik sowie Tempo 80 auf der A2 und der dazugehörige Lärmschutz sind Themen, die systematisch angegangen werden sollen.

Denn: „Es sind viele Einzelmaßnamen geplant, alleine 37 Vorhaben für Gehwege und 100 für Radrouten. Aber es handelt sich hier um ein aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket, das nur seine Wirkung entfalten kann, wenn alles davon umgesetzt wird“, meint Janschka.

Pläne werden bei der Gemeinde aufliegen

Einige der Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden. Wie Koppelhuber erklärt: „Es gibt kurz- und langfristige Methoden, die heute schon den Verkehrsfluss von 2030 zu beeinflussen.“

Wie diese konkret aussehen, wurde bei der Info-Veranstaltung von den Fachleuten und Politikern bei einer offenen Fragerunde erklärt.

Das Verkehrskonzept wird von August bis September sechs Wochen lang bei der Gemeinde zur freien Einsicht aufliegen. In diesem Zeitraum können Bürger noch Wünsche und Anmerkungen mit einbringen. Wenn das Konzept anschließend vom Gemeinderat beschlossen wird, folgt die Begutachtung durchs Land Niederösterreich.