Erstellt am 20. April 2016, 06:24

von Karl Stiefel

Schock: Ferdinand Pleininger tot. Ferdinand Pleininger, stellvertretender Verwalter im Bezirksfeuerwehrkommando, ist plötzlich verstorben.

Ferdinand Pleininger verstarb im Alter von 55 Jahren.  |  NOEN, FF Wiener Neudorf

Am Samstag ist Ferdinand Pleininger, seines Zeichens Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf, völlig unerwartet verstorben. Der 55-Jährige war plötzlich einer Lungenembolie erlegen.

Pleininger war seit 1974 aktiv bei der Feuerwehr tätig, bis 2011 war er maßgeblich an der Jugendfeuerwehr beteiligt. Seit 1998 war er in der Atemschutz-Ausbildung und später auch im Katastrophenschutz bezirksweit tätig.

FF Wiener Neudorf: Schwerer persönlicher Verlust

Für Walter Wistermayer, Kommandant der FF Wiener Neudorf, auch „ein schwerer persönlicher Verlust. Ferdinand war ein absolut korrekter Kamerad und immer dann zur Stelle, wenn man ihn gebraucht hat. Für uns hinterlässt er ein Riesenloch in der Mannschaft“.

Ebenso sieht es Bezirksfeuerwehrkommandant Richard Feischl: „Ferdinand war eine wesentliche Stütze im Kommando. Bei den Veranstaltungen, die er auch maßgeblich mitorganisiert hat, kannte er meist alle Besucher, ob aus der Politik oder Privatperson, beim Namen. Besonders schade ist es für die Feuerwehrjugend, in der er über 30 Jahre aktiv war. Wenn man so lange zusammen arbeitet, ist ein solch großer Verlust noch schmerzhafter.“

Auch Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, ist vom plötzlichen Ableben Pleiningers betroffen: „Ich habe mit ihm 25 Jahre zusammengearbeitet und wusste seine Kompetenz stets zu schätzen. Er war nie jemand, der sich in die erste Reihe gedrängt hat und doch war er immer vorne mit dabei.“

Die Urnenaufbahrung findet am 29. April um 15 Uhr im Feuerwehrhaus Wiener Neudorf statt.