Erstellt am 09. Juni 2016, 12:57

von APA Red

Schwedenbomben jetzt auch zum Selbermachen. Schwedenbomben-Fans aufgepasst: Den Schokoschaumkuss gibt es jetzt auch zum Selbermachen. Die Heidi Chocolat AG hat am neuen Standort in Wiener Neudorf/NÖ einen Workshop für Groß und Klein eingerichtet.

Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Dompfarrer Toni Faber und Mag. Gerald Neumair, der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Heidi Chocolat AG (v.l.n.r.). Foto: NLK Reinberger  |  NOEN, NLK Reinberger

600 bis 700 Besucher hätten sich bereits versucht, sagte Geschäftsführer Gerhard Schaller bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstag.

Auch Export als Thema

Die Schwedenbomben werden seit Anfang Oktober 2015 im IZ NÖ-Süd hergestellt. "Wir werden auch 2016 zweistellig wachsen", kündigte Gerald Neumair, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Heidi Chocolat AG, an.

Er verwies zudem darauf, dass sich die Zahl der Mitarbeiter am neuen Standort mittlerweile auf 100 erhöht und damit mehr als verdoppelt habe. Die Meinl-Tochter Heidi Chocolat AG hatte den Süßwarenhersteller Niemetz mit Sitz in Wien nach der Insolvenz im Juni 2013 übernommen.

Aktuell wird die 20er-Packung der Schwedenbomben auch im "Fußball-EM-Look" angeboten. "Konditoooor" ist auf den Packungen zu lesen. Mit "90 Jahre Schwedenbombe" und für das Sozialprojekt "RollOn" werde es 2016 noch zwei weitere Promotion-Aktionen geben, kündigte Neumair an.

Auch der Export des Schokoschaumkusses wird in Wiener Neudorf ein Thema. Es soll "erste Schritte nach Slowenien und Deutschland" geben, sagte Schaller am Donnerstag, nannte jedoch abgesehen von einem dann möglichen "Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb" vorerst keine näheren Details.

Pröll und Dompfarrer als Fans

Als Schwedenbomben-Produzenten versuchten sich am Donnerstag neben Neumair auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) sowie Dompfarrer Toni Faber, der zudem die Segnung des Standortes im IZ NÖ-Süd vornahm.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Heidi Chocolat AG begründete die Entscheidung für Wiener Neudorf damit, dass das Unternehmen mit dem Land NÖ und der Wirtschaftsagentur ecoplus die "richtigen Partner" gefunden habe.

Pröll bezeichnete die Übersiedlung der Schwedenbomben-Produktion nach Niederösterreich auch als "Bestätigung der standortpolitischen Philosophie" des Landes. Infrastrukturentwicklung sei eine Voraussetzung für unternehmerische Entscheidungen. Bohuslav sprach von einem "Vertrauensbeweis in den Wirtschaftsstandort".