JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert!
Um NÖN.at nutzen zu können müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript zulassen. Sollten Sie nicht wissen, wie dies funktioniert, werden Ihnen die folgenden Links helfen:

4°C / 6°C St. Pölten
24.10.2011, 00:00

Kleinode im Mittelmeer

MALTA & GOZO / Salzwasser, Sonne, Sehenswürdigkeiten und Sandstein – Malta und Gozo, zwei Inseln des Maltesischen Archipels, haben viel zu bieten. Eine Entdeckungsreise, fern jeglicher Hektik.

©

VON CHRISTIANE BUCHECKER

Abflug von Wien, Flugzeit 2 Stunden und 15 Minuten. Weg von Nebel und Kälte, hin zu Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad – Herbstzeit auf Gozo und Malta. Eine Woche lang entspannen, ausruhen.

Gozo: Die Leichtigkeit des  Seins wird hier gelebt

Auf Gozo laufen die Uhren anders, ein wenig langsamer. Das merkt man ab der ersten Minute des Aufenthalts. Einfach darauf einlassen und entschleunigen. Hier ist das möglich.

Die Insel ist groß im Kleinen: 14 Kilometer Meter lang, sieben Kilometer breit, das Mittelmeer quasi immer vor der Haustüre. Taucher sind auf der Insel bestens aufgehoben, neun Schulen gibt es. Schwimmen im Meer? Natürlich, das Wasser ist noch warm genug, der Sandstrand der Ramla Bay perfekt für einen Badetag. Ein wenig wandern, ein wenig mit dem Rad fahren. Gozo ist jetzt im Herbst wunderbar grün, Flora und Fauna sind seit den ersten Septemberschauern zum Leben erwacht.

Nach all diesen Aktivitäten eine Rast in Victoria einlegen, der einzig richtigen Stadt auf Gozo, und am Marktplatz It-Tokk ein Glas Wein trinken. Einen Roten, von der Insel. Sowohl die Weine von Gozo als auch von Malta schmecken ausgezeichnet. Dazu Ziegenkäsetaler mit Pfeffer, „gbejnet“ nennen sie die Gozitaner, und eingelegte Tomaten. Perfekt.

Ein Abstecher zur Zitadelle in Victoria ist ein Muss. Der Aufstieg durch enge Gassen wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Die Seele baumeln lassen ist auch beim „Blauen Fenster“ an der Westküste möglich – man blickt durch den Fels wie durch ein Fenster auf das  azurblaue Wasser.

Malta: Charmantes, dicht  besiedeltes Juwel

Die Fähre nach Malta fährt im Stundentakt, Tag und Nacht. In nicht einmal 25 Minuten ist man auf der größten kleinen Insel (246 Quadratkilometer groß) des Maltesischen Archipels. Über Jahrhunderte hinweg hatten sich unter anderen die Phönizier, die Römer und auch die Araber in der Herrschaft über die Insel abgewechselt, bis diese nach der Türkenbelagerung im Jahr 1565 dem Johanniterorden übergeben wurde. Das Malteserkreuz, das Wahrzeichen schlechthin von Malta, war übrigens auch das Kreuz der Ritter des Johanniterordens.

Sandstein, Sandstein und nochmals Sandstein – Malta besteht aus Sandstein, der größte Teil der Häuser Vallettas, der Hauptstadt, ebenfalls. An drei Seiten vom Meer umgeben, liegt Valletta an der Nordküste Maltas, 60 Meter hoch. Palast reiht sich an Palast, schöne Innenhöfe gibt es ohne Zahl, Kaffeehäuser und Bars ebenso. Ein Highlight: St. John’s Co-Cathedral, die
Kathedrale des heiligen Johannes. Außen schlicht, innen das krasse Gegenteil. Reich, beinahe verschwenderisch ist sie ausgestattet, Goldverzierungen allerorts. Im Oratorium der Kirche die einzig signierte Arbeit des Malers Caravaggio, die „Enthauptung von St. Johannes des Täufers“. Wahrlich ein Meisterwerk, von bedrückender Schönheit.

Mdina, Birgu und Marsaxlokk  muss man gesehen haben

Mdina ist nur einen Katzensprung von Valletta entfernt. Die stille Stadt wird sie auch genannt, da nur die Anrainer mit dem Auto durch die engen Gassen fahren dürfen. Apropos enge Gassen. Damals Birgu, heute Vittoriosa, verzaubert – vor allem, wenn man das Festival „Birgu by Candle Light“ Anfang Oktober besucht. Tausende Kerzen und kein elektrisches Licht. Romantik pur.

Bunter der kleine Fischerort Marsaxlokk mit den vielen farbenprächtigen Booten – nur 2 Stunden 15 Minuten von Wien entfernt.

Das „Blaue Fenster“ auf Gozo: ein eindrucksvoller Steinbogen, der aus dem Meer ragt.
blickt durch den Fels wie durch ein Fenster auf das  azurblaue Wasser.

Malta: Charmantes, dicht  besiedeltes Juwel

Die Fähre nach Malta fährt im Stundentakt, Tag und Nacht. In nicht einmal 25 Minuten ist man auf der größten kleinen Insel (246 Quadratkilometer groß) des Maltesischen Archipels. Über Jahrhunderte hinweg hatten sich unter anderen die Phönizier, die Römer und auch die Araber in der Herrschaft über die Insel abgewechselt, bis diese nach der Türkenbelagerung im Jahr 1565 dem Johanniterorden übergeben wurde. Das Malteserkreuz, das Wahrzeichen schlechthin von Malta, war übrigens auch das Kreuz der Ritter des Johanniterordens.

Sandstein, Sandstein und nochmals Sandstein – Malta besteht aus Sandstein, der größte Teil der Häuser Vallettas, der Hauptstadt, ebenfalls. An drei Seiten vom Meer umgeben, liegt Valletta an der Nordküste Maltas, 60 Meter hoch. Palast reiht sich an Palast, schöne Innenhöfe gibt es ohne Zahl, Kaffeehäuser und Bars ebenso. Ein Highlight: St. John’s Co-Cathedral, die
Kathedrale des heiligen Johannes. Außen schlicht, innen das krasse Gegenteil. Reich, beinahe verschwenderisch ist sie ausgestattet, Goldverzierungen allerorts. Im Oratorium der Kirche die einzig signierte Arbeit des Malers Caravaggio, die „Enthauptung von St. Johannes des Täufers“. Wahrlich ein Meisterwerk, von bedrückender Schönheit.

Mdina, Birgu und Marsaxlokk  muss man gesehen haben

Mdina ist nur einen Katzensprung von Valletta entfernt. Die stille Stadt wird sie auch genannt, da nur die Anrainer mit dem Auto durch die engen Gassen fahren dürfen. Apropos enge Gassen. Damals Birgu, heute Vittoriosa, verzaubert – vor allem, wenn man das Festival „Birgu by Candle Light“ Anfang Oktober besucht. Tausende Kerzen und kein elektrisches Licht. Romantik pur.

Bunter der kleine Fischerort Marsaxlokk mit den vielen farbenprächtigen Booten – nur 2 Stunden 15 Minuten von Wien entfernt.

Anreise. Air Malta fliegt im Herbst und Winter fünfmal pro Woche nach Malta. Die Flugzeit beträgt 2 Stunden 15 Minuten.
Buchungen: www.airmalta.com
Währung. Euro – seit 2004 gehört Malta zur Europäischen Union.
Hoteltipp. 5* Kempinski San Lawrenz auf Gozo. Das Hotel vermittelt mediterranes Lebensgefühl kombiniert mit authentischem Ayurveda auf höchstem Niveau. Außerdem verfügt es über ein ausgezeichnetes Restaurant.
www.kempinski.com/de/gozo
Informationen zu Malta.
Fremdenverkehrsamt Malta
Telefon: 01/585 37 70
E-Mail: wien@urlaubmalta.com
Internet: www.urlaubmalta.com

 
Artikel kommentieren

Lesermeinungen

Meine Meinung posten
Meine Meinung posten
Registrieren
Wähle die Anrede.
Trage deinen Vornamen ein. Trage deinen Nachnamen ein.
Trage Postleitzahl und Wohnort ein. Trage deine Postleitzahl ein. Gib eine gültige Postleitzahl an (vierstellig). Trage deinen Wohnort ein.
Gib das Kennwort für deinen Account ein (keine Umlaute). Du musst ein Passwort eingeben. Die Mindestlänge beträgt sechs Zeichen.
Bestätige das Kennwort für deinen Account. Du musst das Passwort bestätigten. Die eingegebenen Kennwörter stimmen nicht überein.

Auf NÖN.at gepostete Kommentare drücken die Meinungen der jeweiligen User aus und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansicht der Redaktion wider. Im Sinne der Meinungsfreiheit wollen wir natürlich eine offene Diskussion ermöglich; das NÖN.at-Team bittet aber um Verständnis, dass Postings mit strafbaren oder unethischen Inhalten gesperrt werden.
Mehr Lesermeinungen