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19.12.2011, 07:21

Sterne der Karibik

DOMINIKANISCHE REPUBLIK / Schnorcheln mit Haien, Tanzen in der Autowaschanlage: Die Karibik bietet viel mehr als Strände und Palmen.

VON JULIA ZACHER

„Viel Glück!“ wünscht Manuela. Das ist nicht unbedingt das, was man hören möchte, wenn man drauf und dran ist, mit Haien und Rochen zu schwimmen. Doch die Österreicherin, die vor einigen Jahren das Burgenland gegen karibische Sonne eingetauscht hat und nun im Marinarium von Punta Cana arbeitet, beruhigt: Bei den in abgezäunten Meeresbereichen vor der Küste der Dominikanischen Republik lebenden Tieren handelt es sich um Ammenhaie, die normalerweise keinen Geschmack an Menschen finden. Lediglich die Rochen könnten manchmal einen „Knutschfleck“ verpassen, fügt sie hinzu – wenn sie die schnorchelnden Touristen mit Futter verwechseln und sie versehentlich anzusaugen versuchen … Wer mutig ist und sich dennoch ins Wasser wagt, wird mit dem unvergesslichen Erlebnis belohnt, diese beeindruckenden und eleganten Tiere aus nächster Nähe betrachten, vielleicht sogar einmal berühren zu können.

Die Dominikanische Republik, bekannt für ihre traumhaften Strände, hat dem interessierten Reisenden wesentlich mehr zu bieten als „nur“ Sand. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich auf eine Entdeckungsreise durch das Land abseits der überall präsenten All-Inclusive-Clubs zu begeben. Ein Besuch in der Hauptstadt Santo Domingo de Gúzman sollte dabei unbedingt auf dem Reiseplan stehen. Die Stadt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken: 1498 wurde sie von Christoph Kolumbus’ Bruder Bartolomeo gegründet. Sie ist damit die älteste von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt. Das 1986 erbaute Denkmal Faro a Colón, der „Leuchtturm von Kolumbus“, soll bis heute die sterblichen Überreste des Entdeckers der Neuen Welt beherbergen. Die koloniale Altstadt mit der 1540 fertig gestellten ältesten Kathedrale Amerikas zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

In ländlichen Regionen bauen viele Menschen selbst Kakao, Kaffee und Obst an. So auch Dona Maria und ihre Familie, die ihr Haus und ihre kleine Plantage Besuchern gerne zeigen. Für den Eigenbedarf wird hier Kaffee in großen Pfannen geröstet, Bananen wachsen direkt neben dem Küchenfenster. Eine Verkostung von Mangos und Orangen beweist, was erfahrene Reisende schon lange wissen: Nirgends schmecken Früchte so gut wie direkt vom Baum.

Autowaschen bei Merengue-Klängen

Überraschendes hält das dominikanische Nachtleben bereit: Die Jugend trifft sich am liebsten in zu Discos umfunktionierten „Car Washs“ – also Autowaschanlagen – um zur Musik der „Nationaltänze“ Merengue und Bachata die Nacht durchzufeiern.
Was die berühmten karibischen Strände betrifft: Sie sind tatsächlich traumhaft. Den Touristenmassen kann man auch hier entkommen – etwa auf der Isla Saona: Die rund 110 Quadratkilometer große Insel ist Teil eines Naturschutzgebiets und bis auf zwei kleine Dörfer unbesiedelt, kann aber im Rahmen von Tagesausflügen besucht werden.
Wenn man sich dort – im weißen Sand unter einer Palme, mit Blick auf das türkise Meer und Kokoswasser direkt aus der Kokosnuss trinkend – direkt in eine Bounty-Werbung versetzt fühlt, so ist das kein Zufall: Einige davon wurden nämlich genau hier gedreht.

DIE „DOM-REP“
 Sprache: Spanisch.
 Währung: 1 Dominikanischer Peso = 100 Centavos (ca. 2 Cent).
 Visum: Nicht nötig für Österreicher, Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.
 Flug: z. B. Wien – Punta Cana: Condor (Direktflug), ab 748 Euro, www.condor.com
 Hoteltipps: Santo Domingo: z. B. El Beaterio Guest House, www.elbeaterio.es; Hostal Nicolás de Ovando, www.mgallery.com
Punta Cana: z. B. Hotely Sivory, www.sivorypuntacana.com,
Gran Bahía Príncipe Punta Cana, www.bahiaprincipe.com
Mehr Hotels und Unterkünfte: www.neckermannreisen.at
 Beliebte Souvenirs: Rum, Zigarren, Kaffee, Kakao, Mamajuana (Mischgetränk aus Rotwein, Rum, Honig sowie verschiedenen Kräutern und Hölzern, dem heilende Wirkung bei fast allen Beschwerden zugeschrieben wird).
 Infos: Tourismusministerium Dominikanische Republik, www.godominicanrepublic.com
 
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