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24.10.2011, 00:00

Touristen bringen NÖ 2,7 Milliarden Euro

MEHR GÄSTE / Die Zahl der Nächtigungen stieg heuer in Niederösterreich deutlich höher als im Bundesschnitt. Das meiste Geld lassen aber Tagestouristen und Ausflügler im Land.

(© FOTO: NLK/PFEIFFER)
Gastfreundliches NÖ: Tourismus-Werber Christoph Madl und Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav.
FOTO: NLK/PFEIFFER
(© FOTO: NLK/PFEIFFER)

VON EVA MARIA ZANGL
UND ANITA KIEFER

Ein Nächtigungsgast gibt pro Tag insgesamt rund 105 Euro in Niederösterreich aus. Ein Tagesgast lässt pro Tag zwischen 30 und 40 Euro im Land. Die Summe der Wertschöpfung ist dennoch aus dem Ausflugstourismus höher als jene aus dem Nächtigungstourismus: So lassen die Ausflugsgäste insgesamt 1,6 Milliarden Euro in Niederösterreich, die Nächtigungsgäste pro Jahr hingegen „nur“ 1,1 Milliarden Euro.

Zu den besucherstärksten Ausflugszielen in Niederösterreich zählen das Stift Melk, die Therme Laa und das Schloss Laxenburg.

Im Jahr der Landesausstellung ist diese stets top besucht. Heuer hatte diese schon 450.000 Besucher. Die Landesausstellung „Erobern – Entdecken – Erleben im Römerland Carnuntum“ verzeichnet durchschnittlich 2400 Gäste pro Tag und stellt somit eine besondere Erfolgsgeschichte für Niederösterreich dar. Die Region Carnuntum ist nun über Niederösterreich hinaus bekannt.

Halbe Million besucht  im Jahr das Stift Melk

Die Museums- und Prunkräume des Stift Melks haben seit Jahrzehnten eine kontinuierliche Besucherzahl jährlich zwischen 450.000 und 500.000 Personen. Heuer haben das Stift Melk von Jänner bis einschließlich September schon 413.183 Menschen aus der ganzen Welt besucht. Ein Vergleich mit dem Vorjahr zeigt ein Plus von 2,74 Prozent. Zu diesen Besucherzahlen kommen noch rund 100.000 Besucher, die nicht durch den Kauf einer Eintritts- oder Freikarte registriert sind sowie etwa 10.000 Gäste von Kultur- und Konzertveranstaltungen.

In der Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft gibt es in Niederösterreich 5797 Betriebe mit 40.475 unselbstständig Beschäftigten (Stand: Juli 2011). Fritz Kaufmann, Spartenobmann in der Wirtschaftskammer NÖ, betont, „dass sich die Sparte nicht auf Hotel und Gastgewerbe beschränkt, sondern auf alle Fachgruppen, die in die Tourismussparte hineinfallen – wie zum Beispiel Freizeit- und Vergnügungsbetriebe, Bäder und Privatkrankenanstalten sowie private Sanatorien“.

In den Betrieben sind zum Großteil Leute aus der Region beschäftigt. Es gibt auch Arbeitskräfte aus anderen EU-Ländern. Kaufmann: „Von diesen haben wir in Niederösterreich aber leider zu wenig. Wir sind daher auch nach wie vor auf Saisonarbeiter aus Nicht-EU-Ländern angewiesen.“ Als Probleme zählt Kaufmann auf: „Es wird für die Zukunft im Bereich der Tourismus- und Freizeitwirtschaft eine Herausforderung sein, neue und vor allem qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Außerdem wäre in manchen Regionen in Niederösterreich ein Investitionsschub notwendig.“

Ein Defizit an Hotels gebe es laut Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, vorwiegend im alpinen Bereich.

Zunahme bei Nächtigungen  höher als Österreichschnitt

2010 gab es in Niederösterreich rund 6,5 Millionen Nächtigungen. „Heuer haben wir in den ersten acht Monaten schon fast 4,6 Millionen Nächtigungen erzielt, das bedeutet ein Plus von 3,4 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres“, ist Madl stolz. Konkret bedeutet das, dass es im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 150.000 Nächtigungen mehr gegeben hat. Niederösterreich ist mit dieser Steigerung deutlich über dem Österreichschnitt, der bei 0,7 Prozent liegt.

Derzeit verteilen sich die Nächtigungen in Niederösterreich zu 70 Prozent auf Österreicher und zu 30 Prozent auf ausländische Gäste. So ist Niederösterreich bei Deutschen sehr beliebt. Viele Besucher kommen zunehmend aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Ab dem kommenden Jahr sollen auch aus der Schweiz Gäste gewonnen werden. Polen und Rumänien sind ebenso Potenzialmärkte. Petra Bohuslav, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport, sagt: „Ein Ziel ist die Erhöhung des Nächtigungsanteils ausländischer Gäste.“ Für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sieht Bohuslav Kultur-Kulinarik-Wein, Ausflug, Bergerlebnis und Gesundheit als wesentlich. Die 7-Millionen-Nächtigungsgrenze soll in den nächsten Jahren durchbrochen werden.

NÖ-CARD WÄCHST

Im heurigen Jahr wurden in Summe 133.500 Niederösterreich-CARDS verkauft. Dies bedeutet einen Zuwachs von 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Derzeit können mit der gelben, kleinen Karte 288 Ausflugsziele bei freiem Eintritt besucht werden. Für die kommende Saison wird das Angebot weiter ausgebaut. Es sollen dann bereits 300 Sehenswürdigkeiten mit der NÖ-CARD besichtigt werden können. Die aktuelle Niederösterreich-CARD gilt noch bis 31. März 2012. Bei einem Erstkauf kostet diese für Erwachsene 49,- Euro. Eine Verlängerung kommt auf 45,- Euro. Ab Dezember beginnt der Vorverkauf für die kommende Saison, die am 1. April 2012 startet, mit einer Weihnachtsaktion. Weitere Infos dazu gibt es unter der Hotline

 
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