JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert!
Um NÖN.at nutzen zu können müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript zulassen. Sollten Sie nicht wissen, wie dies funktioniert, werden Ihnen die folgenden Links helfen:

16°C / 31°C St. Pölten
14.10.2015, 05:57 Flüchtlinge willkommen

Große Hilfsbereitschaft in Wallsee

Flüchtlinge in Wallsee werden gut betreut. Rasch Deutsch zu lernen ist für sie natürlich besonders wichtig.

(© Hermann Knapp)
Auch Hanin und Shahd (Mitte) aus Syrien fühlen sich in der Nachmittagsbetreuung wohl, berichten Pädagogin Tina Beneder (l.) und Direktorin Sissy Mayr.
© Hermann Knapp

Auch in Wallsee sind seit 1. Juli Flüchtlinge einquartiert, eine Familie mit drei Kindern aus Syrien wohnt im Pfarrhof. In einem angemieteten Haus in Sindelburg sind eine Familie mit vier Kindern aus Syrien eine Mutter mit einem Kind aus Syrien, ein Ehepaar aus dem Irak und zwei Frauen (Großmutter und Mutter) mit drei Kindern aus Syrien untergebracht.

Betreut werden sie wie in vielen anderen Gemeinden auch von der pfarrlichen Initiative „Willkommen Mensch“. Etwa 20 ehrenamtliche Helfer engagieren sich mit Pfarrer Manfred Haiderer für die Asylwerber und erleichtern ihnen das Eingewöhnen.

Ehemalige Deutschlehrerin gibt Sprachunterricht

„Die Hilfsbereitschaft der Menschen in Wallsee ist aber auch insgesamt sehr groß. Das liegt vermutlich daran, dass wir ja schon immer Flüchtlinge im Ort hatten“, sagt Vizebürgermeisterin Sissy Mayr. Wichtig ist für die Flüchtlinge natürlich, schnell die Sprache zu lernen. Die pensionierte Deutschlehrerin Maria Kammerhofer gibt ihnen daher zwei Mal in der Woche Deutschunterricht.

Vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Buben, besuchen auch schon regulär die Schule in Wallsee. Mayr ist begeistert von ihrer Wissbegier. Sie selbst lässt sich einiges einfallen, um den Kindern die deutsche Sprache so schnell wie möglich näher zu bringen. Unter anderem hat sie einen Ordner, in dem Bilder von einfachen Dingen zu finden sind – darunter steht der dazugehörige Begriff in arabisch, deutsch und englisch. „Wir marschieren aber auch öfters durch die Schule und ich gebe die Anweisung links, rechts, Stiege hinauf, Stiege hinunter. Durch das gleichzeitige Tun merken sich die Kinder die Worte viel schneller“, sagt Mayr.

Die beiden Mädchen besuchen auch die Nachmittagsbetreuung, um in Kontakt mit heimischen Kindern zu kommen. Die Nachmittagsbetreuung wird in Wallsee übrigens insgesamt gut angenommen. 27 Kinder aus Volks- und Hauptschule frequentieren sie.

Artikel kommentieren

Lesermeinungen

Meine Meinung posten
Meine Meinung posten
Registrieren
Wähle die Anrede.
Trage deinen Vornamen ein. Trage deinen Nachnamen ein.
Trage Postleitzahl und Wohnort ein. Trage deine Postleitzahl ein. Gib eine gültige Postleitzahl an (vierstellig). Trage deinen Wohnort ein.
Gib das Kennwort für deinen Account ein (keine Umlaute). Du musst ein Passwort eingeben. Die Mindestlänge beträgt sechs Zeichen.
Bestätige das Kennwort für deinen Account. Du musst das Passwort bestätigten. Die eingegebenen Kennwörter stimmen nicht überein.

Auf NÖN.at gepostete Kommentare drücken die Meinungen der jeweiligen User aus und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansicht der Redaktion wider. Im Sinne der Meinungsfreiheit wollen wir natürlich eine offene Diskussion ermöglich; das NÖN.at-Team bittet aber um Verständnis, dass Postings mit strafbaren oder unethischen Inhalten gesperrt werden.
Mehr Lesermeinungen