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22.02.2016, 11:54 Region Herzogenburg

Neue Unterkünfte werden für Flüchtlinge vorbereitet

Kraftakt: Freiwillige Helfer funktionieren leer stehende Häuser und Pfarrhöfe zu Wohneinheiten für Flüchtlingsfamilien um.

(© Foto: Schwab )
Das Friedhofswärterhäuschen in Traismauer wird derzeit adaptiert. Schon bald sollen dort Flüchtlinge einquartiert werden.
© Foto: Schwab

Immer wieder werden für die Flüchtlinge neue Unterbringungsmöglichkeiten gesucht. Auch in der Region Herzogenburg setzen sich viele Helfer dafür ein, um Unterkünfte zu adaptieren.

In Traismauer wird beispielsweise derzeit das Friedhofswärterhaus, das schon seit Längerem unbewohnt ist, von Freiwilligen hergerichtet. Ab dem zweiten Quartal sollen dort Flüchtlinge einquartiert werden, bestätigt Stadtrat Thomas Woisetschläger, der sich besonders bei den Helfern für ihre Arbeitsleistung bedankt. Das Haus sei 83 Quadratmeter groß und würde Platz für eine Familie bieten.

Pfarrhof zu Wohnung umfunktioniert

Im Pfarrhof in Traismauer lebt bereits eine kleine Familie. „Seit Anfang Jänner wohnt Familie Muradi aus Afghanistan in Pfarrhof“, so Lukas Leitner, der die Räumlichkeiten mit anderen Freiwilligen adaptierte. „Zwei große leer stehende Räume im Pfarrhof wurden zu einer Wohnung umfunktioniert. 500 Freiwilligenstunden sind geleistet worden“, so Leitner, denn bis auf die Sanitär- und Elektroinstallationen seien alle Leistungen durch Freiwillige erfolgt.

Vom Stift Herzogenburg wird derzeit eine Wohneinheit von 100 Quadratmetern im Nussdorfer Pfarrhof instand gesetzt, die ab April/Mai für eine Flüchtlingsfamilie zur Verfügung steht, wie Pfarrer Wolfgang Payrich berichtet. Eine sechsköpfige syrische Flüchtlingsfamilie wohnt seit einem dreiviertel Jahr im Pfarrhof Nussdorf. Auch das Haus in der Donaugasse 9 wird ab März von einer siebenköpfigen Flüchtlingsfamilie aus Wien bezogen. „Bis jetzt wohnte dort eine fünfköpfige syrische Familie, die in der Vorwoche nach Traismauer gezogen ist“, so Payrich.

Ebenfalls adaptiert werden die Räumlichkeiten der Pfarrhöfe in Inzersdorf-Getzersdorf. In Inzersdorf ist bereits ein Mann eingezogen, seine Frau und das zweijährige Kind, die sich noch in einem Flüchtlingslager in der Türkei befinden, sollen im Laufe der Zeit nachkommen.

In Getzersdorf wird in den nächsten Wochen mit dem Einzug einer Familie gerechnet.

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zombie1969

22.02.2016 16:37

Die...

Realität hat das Wunschdenken der EU-Politiker längst eingeholt. Die meisten EU-Länder wollen keine Flüchtlinge aufnehmen, dabei wird es auch bleiben, die Positionen wurden schon Mitte letzten Jahres gefestigt. Wenn A. Merkel Einladungen ausspricht und propagiert, Deutschland wird kulturell und wirtschaftlich bereichert durch die Aufnahme von 1,5 Millionen Flüchtlinge, dann muss sich Frau Merkel auch um ihre eingeladenen Gäste kümmern. Es ist grundsätzlich ja richtig, dass es problemloser wäre, alle Flüchtlinge in Europa zu verteilen, aber viele europäischen Länder argumentieren, dass Deutschland die Verantwortung zu tragen hat, eben wegen der Willkommenskultur. Im letzten Jahr war ja noch nicht absehbar, wie facettenreich der Flüchtlingszustrom sein wird. Inzwischen wird deutlich, dass mehr als die Hälfte der Flüchtlinge gar keinen Asylgrund haben. Demzufolge hätte man sich viele Milliarden sparen können, wenn man zu Beginn der Flüchtlingswelle entweder in Griechenland, der Türkei und Mazedonien jeden Flüchtling erkennungsdienstlich registriert hätte. Jeder Bürger in Europa benötigt einen Personalausweis. Asylsuchende touren durch Europa, redistrieren sich häufig mehrfach und niemand bemerkt es. Solange über den Asylantrag nicht entschieden wurde, sollte es eine Residenzpflicht geben und wer sich nicht daran hält, bekommt keine Sozialleistungen mehr. Dänemark, Schweden und Österreich ziehen bereits ihre Konsequenzen. Man sollte dann nach Möglichkeiten ausserhalb der EU suchen, wie Kriegsflüchtlinge sicher untergebracht werden können. Das könnte dann auch die gesamte EU und andere Geberländer finanzieren. Gleichzeitig wäre der Anreiz der Wirtschaftsflüchtlinge dann auch eingedämmt. Die Belastungsgrenze ist längst überschritten.

ErichKe

22.02.2016 17:37

100%...

... Zustimmung!!

Aber irgendwelche KerzerlträgerInnen werden das wohl anders sehen!!

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