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21.02.2012, 00:00

Das echte Leben hautnah

BUCHVORSTELLUNG / In den Räumlichkeiten des ÖVP-Klubs im Parlament wurden Gertrude Brineks Aufzeichnungen präsentiert.

Die Podiumsdiskussion zur Buchpräsentation mit ORF-Moderator Peter Resetarits, Volksanwältin & Autorin Gertrude Brinek, Diskussionsleiter Reinhard Deutsch, der Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek Johanna Rachinger und Universitätsprofessor und ehemaliger Nationalratspräsident Heinrich Neisser.PFEIFFER
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VON CHRISTIAN PFEIFFER

WIEN, HOLLABRUNN / Es kam so einiges zusammen, als vergangene Woche im Parlament in Wien ein spezielles Buch der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Zum einen feierte eine der gelungensten Institutionen des Staates, die Volksanwaltschaft, ihr 35-jähriges Bestehen. Zum anderen hatte die Autorin Getrude Brinek Grund zum Feiern. Vor wenigen Tagen feierte die gebürtige Hollabrunnerin ihren 60. Geburtstag, zu dem ihr auch ihre Vorgängerin im Amt, Rosemarie Bauer, herzlichst gratulierte.

Aus kleinen Verhältnissen  zum Anwalt „kleiner“ Leute

Seit knapp vier Jahren ist Brinek als Volksanwältin tätig und beschäftigt sich mit den Sorgen und Problemen der „kleinen“ Leute. In ihrer Tätigkeit hebt sie das Zuhören als wesentliches Merkmal für diese Arbeit hervor. Und sie weiß zumeist, wovon die Bürger ihr berichten. Aufgewachsen in der kleinen Katastralgemeinde Weyerburg ergriff sie nach ihrer Matura in Hollabrunn zuerst den Lehrberuf. Nach ihrer Dissertation „Über das Staunen“ wurde sie Assistenzprofessorin am Institut für Bildungswissenschaften, ehe sie in die Politik wechselte. Sie kennt also beide Seiten, sowohl den Alltag der „einfachen“ Menschen als auch die Welt der Politik. Ihr Buch „Vom wahren Leben im Rechtsstaat“ beschreibt sie als Reflexion ihrer Volksanwaltschaft.

Im Mittelpunkt steht aber weder Behördenschelte, noch die Anleitung zur Amtsreform. In ihren „Aufzeichnungen einer Volksanwaltschaft“ unternimmt sie den Versuch einer repräsentativen Sammlung von Geschichten von Herrn & Frau Österreicher. Es ging ihr nicht um die Beschreibung der spektakulären Fälle, sondern um eine Art „Sittenbild“.

Als Volksanwältin erhält man einen nachhaltigen und reflektierten Eindruck von der Situation der Menschen in diesem Land. Darüber hinaus hat sich ihr Blick für die Entwicklungen und Konsequenzen geschärft. Für Brinek ist es unabdingbar, mit der nötigen Entschlossenheit die Dinge beim Namen zu nennen, was ihr mit diesem Buch überzeugend gelingt.

 
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