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30.01.2012, 00:00

Landeausstellung 2015 - Pielachtal „geheimer“ Favorit

Bald wird bekannt gegeben, wer den Zuschlag für die Landesausstellung 2015 erhält. Projekt rund um die Mariazellerbahn soll sehr gute Chancen haben.

(© ZIESER)
Das Pielachtal bewirbt sich mit dem Hauptstandort Laubenbachmühle für die Landesausstellung, dort wird bereits gebaut. FOTO: ZVG/ZIESER
© ZIESER

VON CHRISTIAN EPLINGER

UND MARTIN GRUBER

PIELACHTAL / Die Entscheidung für die Vergabe der Landesausstellung naht. Seit mittlerweile 51 Jahren veranstaltet Niederösterreich Landesausstellungen. 9,25 Millionen Besucher haben diese 36 Landesausstellungen bisher angelockt. Die vorjährige Ausstellung „Erobern, Entdecken, Erleben“ im Römerland Carnuntum rangiert mit 554.438 Besuchern damit nach dem Stift Melk (1980: „Österreich zur Zeit Kaiser Josephs II“, 663.074 Besucher) auf Platz zwei der Erfolgsgeschichten dieses Projekts.

Die Chancen für die Pielachtaler-Bewerbung stehen gut, sie gelten, unter vorgehaltener Hand, auch als große Favoriten, wenngleich sowohl Kurt Farasin als auch Hermann Dikowitsch, der Leiter der Kulturabteilung des Landes, betonen, dass das Rennen noch völlig offen sei. „Es sind gute Konzepte, aber alle Bewerber haben noch Hausaufgaben zu machen. Wichtig ist die entsprechende Nachnutzung. Die Landesausstellung hat heute nicht mehr nur einen kulturtouristischen, sondern auch einen nachhaltigen regionalpolitischen Aspekt“, betont Dikowitsch.

Trotz aller Beteuerungen bleibt das Pielachtal Favorit. Mit der Mariazellerbahn, die als „rollende Ausstellung“ multimedial bespielt werden soll, hat die Region das Trumpf-As im Ärmel. Immerhin will das Land dort nach der Übernahme durch die NÖVOG ohnehin rund 117 Millionen Euro in die Bahn investieren. Der Spatenstich für den neuen „Hauptbahnhof Laubenbachmühle“, verbunden mit einer Erlebniswelt in der Gemeinde Frankenfels, ist bereits im Herbst erfolgt, der Baubeginn ging in der letzten Woche vonstatten. Neben Laubenbachmühle soll auch Wienerbruck (Annaberg) zentraler Ausstellungsort sein, wo gemeinsam mit der EVN an einem Naturparkzentrum geplant wird. „Natur und Technik“ ist daher auch der Titel dieser Bewerbung rund um Mariazellerbahn und Naturpark Ötscher-Tormäuer.

Mögliche Kooperation mit  stärkstem Konkurrenten

 

Doch die Konkurrenz ist groß. Insgesamt gibt es vier Bewerber für die Landesausstellung. Neben Scheibbs-St. Anton sind das die Gemeinde Viehdorf mit dem Schloss Seisenegg, der Nibelungengau mit Pöchlarn, Ybbs und Leiben als Zentralorte. Scheibbs und St. Anton wollen sich mit dem Thema „Energie, Technik und Natur rund um den Ötscher“ in die Erfolgsgeschichte der NÖ Landesausstellungen einklinken und haben gegen Ende des Vorjahres die Eisenstraße-Gemeinden des Bezirks als Mitstreiter gewinnen können. Bei der Idee, den Ötscher ins Zentrum einer Ausstellung zu rücken, schielen die Gemeinden Scheibbs und St. Anton auch mit einem Auge Richtung Pielachtal. „Es wäre eine gute Überlegung den Ötscher von beiden Seiten zu bespielen. Der Ötscher als Vaterberg und der Naturpark Ötscher-Tormäuer vereinen beide Regionen. So könnten wir auch an der Landesausstellung mitpartizipieren“, meint die Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald. Durchaus offen für diesen Vorschlag zeigt sich ihr Kirchberger Kollege und Obmann der Planungsgemeinschaft Pielachtal, Bürgermeister Anton Gonaus. „Allerdings muss der Inhalt unseres sehr fundierten Bewerbungskonzeptes wesentlicher Bestandteil der Landesausstellung sein“, schränkt er ein. Die Entscheidung, wer tatsächlich den Zuschlag für die Landesausstellung 2015 erhält, wird in der ersten Hälfte des heurigen Jahres fallen.

 
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