Erstellt am 31. März 2016, 05:04

von Renate Hinterndorfer

Ärger wegen der Müllentsorgung in Neulengbach. Die Container müssen direkt an der Straße abgestellt sein.

Zum Müllsammeln wurde rechtzeitig vor Ostern wieder in den Katastralen der Stadtgemeinde Neulengbach aufgerufen. Zahlreiche Helfer rückten aus, um Straßenränder und Böschungen von Unrat zu befreien und so die Orte zu verschönern. Für einen sauberen Ort sorgten in Ollersbach wieder viele Freiwillige.  |  NOEN, zVg

Ärger mit der Müllentsorgung hatte eine Familie in St. Christophen: Die Müllabfuhr hatte den Container nicht mitgenommen, also wurde ein großes Hinweisschild gebastelt, damit die Container in Zukunft nicht mehr übersehen werden.

Markus Punz, Amtsleiter-Stellvertreter beim Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung, macht darauf aufmerksam, dass die Container direkt zum öffentlichen Gut gestellt werden müssen, damit sie sicher mitgenommen werden. Das dürfte bei der Familie in St. Christophen nicht der Fall gewesen sein, vermutet Punz: „Die Entsorger dürfen Privatgrund nicht betreten, sonst könnten sie sich strafbar machen.“ Manche Fahrer würden sich strikt an diese Regelung halten, andere würden vielleicht Ausnahmen machen, so Punz. Auch Privatstraßen dürfen die Fahrer nicht befahren: „Wenn etwas passieren würde, würde sonst die Versicherung aussteigen.“

Anfragen von Bürgern wegen der Bereitstellung der Mistkübel gibt es beim Verband immer wieder, Probleme gibt es laut Punz aber sehr selten. Auch mit der Mülltrennung zeigt man sich beim Verband zufrieden: „Die Trennung funktioniert gleichbleibend gut. Im Bezirk St. Pölten haben wir niederösterreichweit die beste Trennquote, dadurch können wir auch die Müllgebühren niedrig halten“, so Markus Punz.

Der GVU ist für die Müllentsorgung von 37.000 Haushalten zuständig.