Erstellt am 07. September 2015, 15:27

von Renate Hinterndorfer und Birgit Kindler

Apotheke: Positiver Bescheid ist da. Verwaltungsgericht hat Ansuchen um Apotheke genehmigt. Bezirkshauptmannschaft hatte negativen Bescheid erteilt.

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Für die Apotheke Altlengbach gibt es jetzt doch einen positiven Bescheid. Wie berichtet hatte Maria Nagler um die Bewilligung für die Errichtung einer Apotheke in Altlengbach angesucht. Die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten hatte einen negativen Bescheid erlassen, gegen den die Pharmazeutin Beschwerde einreichte.
Jetzt ist der Bescheid des Verwaltungsgerichts auf dem Tisch, und der ist positiv. Ob es dagegen Einsprüche gibt, war zu Redaktionsschluss nicht bekannt.

Der frühere SP-Bürgermeister und jetzige Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner freut sich jedenfalls riesig. Er hatte sich immer für eine Apotheke eingesetzt. Vor der Gemeinderatswahl gingen rund um das Thema die Wogen hoch. Zur jetzt vorliegenden Entscheidung sagt Luftensteiner: „Das ist natürlich schon eine Genugtuung, dass die zweite Instanz dem Ansuchen einen positiven Bescheid gibt. Gott sei Dank gibt es unabhängige Gerichte. Was da vor der Wahl abgelaufen ist, brauche ich nicht zu kommentieren.“ Er sei zwar wegen des Apothekenstreits abgewählt worden, aber er freue sich sehr, dass es jetzt einen positiven Bescheid gibt.

Neue Ärztin für Altlengbach

Noch etwas freut den Altlengbacher Vizebürgermeister: „Wir haben eine Ärztin gefunden, die bereit ist, die Ordination von Doktor Schweighofer zu übernehmen. Ich habe gemeinsam mit einer Gemeinderätin eine Ärztin eingeladen und über alles informiert. Sie arbeitet derzeit in Wien und will Landärztin sein.“
Die Ärztin heißt Elisabeth Blaha und ist seit der Vorwoche bereits als Vertretung für Alois Schweighofer im Einsatz. Wie berichtet geht der Altlengbacher Hausarzt heuer in Pension.
Auch Bürgermeister Michael Göschelbauer freut sich darüber, dass es eine neue Ärztin für Altlengbach gibt: „Sie ordiniert jeden Donnerstag.“

Zum Thema Gemeindeapotheke will der Bürgermeister vorerst nichts sagen. „So lange ich nichts offiziell vorliegen habe, werde ich keine Stellungnahme dazu abgeben“, sagt Göschelbauer.