Erstellt am 21. Oktober 2015, 12:27

von Birgit Kindler

Apotheke noch nicht fix. Maria Nagler will eine Novelle abwarten, die Ende Dezember behandelt wird. Ein Gebäude für ihre Apotheke hat sie aber bereits ins Auge gefasst.

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Ob eine Apotheke in Altlengbach eröffnet wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz sicher. Zwar gibt es in dieser Causa einen positiven Bescheid vom Verwaltungsgericht für Maria Nagler, die die Apotheke in Altlengbach einrichten will, doch vorab will sie einige Verhandlungen des Gesundheitsausschusses abwarten.

„Ich glaube, ich habe bereits das passende Gebäude für die Apotheke in Altlengbach gefunden.“ Maria Nagler

„Die Ärztekammer und die Apothekenkammer diskutieren gerade über die Apotheken und darüber, ob und wie viele Hausapotheken bestehen bleiben sollen“, erklärt Nagler. Ende Dezember soll diesbezüglich eine Entscheidung vorliegen. Zwar sei die Eröffnung ihrer Apotheke noch von vielen Faktoren abhängig. „Aber ich glaube, ich habe bereits das passende Gebäude für die Apotheke in Altlengbach gefunden“, gibt sich Nagler zuversichtlich.

Ob es einen Einspruch gegen den Bescheid vom Verwaltungsgericht gibt, weiß Nagler nicht: „Es ist noch im Laufen, aber gehört habe ich diesbezüglich nichts.“ Allerdings hätte ein etwaiger Einspruch keine aufschiebende Wirkung. „Ich könnte trotzdem eröffnen“, betont Nagler.

Versorgung in der Umgebung

Auch weitere Neuigkeiten gibt es zum Thema Apotheke. Eine Altlengbacherin hat auf avvaz.org eine Petition erstellt, die das Nebeneinander von ärztlichen Hausapotheken und Apotheken fordert. Schon über 300 Personen haben online unterzeichnet. Ziel sei es, dass Patienten, Ärzte und Apotheker zufrieden seien, was mit einem patientenorientierten Gesundheitssystem wie in der Schweiz gelingen könnte. „Auch in Österreich ist ein Nebeneinander von ärztlichen Hausapotheken und Apotheken in Sinne der Patienten“, meint die Altlengbacherin.

Bürgermeister Michael Göschelbauer sieht den Apothekenstreit in Altlengbach neutral. „Für uns ist es wichtig, dass wir eine medizinische Versorgung haben“, sagt Göschelbauer.

Alles Übrige würde auf anderen Ebenen entschieden werden.