Erstellt am 25. April 2016, 08:35

von Renate Hinterndorfer

Asperhofen: 46,5 Prozent für Hofer. In Eichgraben hat Alexander Van der Bellen mehr Stimmen als Hofer.

VP-Bezirkschef Martin Michalitsch in Eichgraben bei der Stimmabgabe. Foto: Stoiser  |  NOEN, Stoiser
Auch in den Wienerwald-Gemeinden hat FP-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer ein überraschend hohes Ergebnis eingefahren.

VP-Bezirkschef Martin Michalitsch nennt den deutlichen Hofer-Sieg ein dringendes Alarmsignal für die Bundespolitik: „Da sollte man ab sofort sachorientiert zusammenarbeiten.“

Über 70 Prozent Beteiligung in Anzbach

„Blaue Hochburg“ im Wienerwald war Asperhofen: 46,5 Prozent der Stimmen entfielen auf Norbert Hofer. In Eichgraben konnten sich hingegen nur 28,8 Prozent der Wähler mit dem Bundespräsidentschaftskandidaten der FPÖ anfreunden.

In Eichgraben hatte dafür Alexander van der Bellen die Nase vorn: 30,2 Prozent der Wähler stimmten für den früheren Chef der Grünen. VP-Kandidat Andreas Khol hatte in Eichgraben das schlechteste Ergebnis in der Wienerwald-Region: 8,9 Prozent. In Brand-Laaben brachte er es immerhin auf 15 Prozent.

Auf die unabhängige Kandidatin Irmgard Griss entfielen in Maria Anzbach im Gemeindevergleich die meisten Stimmen: 21,8 Prozent. Maria Anzbach war auch die Gemeinde mit der höchsten Wahlbeteiligung: 71,3 Prozent der Bürger machten dort von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Das beste Ergebnis für Rudolf Hundstorfer gab es in der Gemeinde Altlengbach mit 10,2 Prozent, am wenigsten punkten konnte der rote Kandidat in Asperhofen mit 5,4 Prozent.

Richard Lugners „Highlight“ in der Region war Asperhofen: Dort wählten ihn 4,4 Prozent. Das schlechteste Ergebnis für den Unternehmer gab es in Maria Anzbach: 2,3 Prozent.

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