Erstellt am 27. Juli 2016, 09:21

von Claus Stumpfer

Trotz Topscore „nur“ Rang neun für Gstöttner. Tolle Leistung des St. Christopheners spiegelt sich erneut nicht in der Ergebnisliste wider.

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Letzte Woche stand mit der Junioren-EM in Bukarest für St. Christophens Andreas Gstöttner der letzte große internationale Event der Outdoor-Saison am Programm.

Im ersten Durchgang der Qualifikation bis zur vorletzten Passe noch in Führung liegend, beendete Gstöttner sie letztlich auf dem vierten Rang. Bei der Elimination am Freitag hatte er aufgrund seiner guten Quali zunächst zwei Freilose, ehe er im Sechzehntenfinale den Polen Mateusz Ogrodowczyk mit 7:3 aus dem Bewerb warf.

Auch gegen den Slowenen Gasper Strajhar sah es zunächst sehr gut aus. Nach drei Sets stand es 4:2 für Gstöttner. „Doch dann hatte Strajhar einen Lauf, wie sonst das ganze Turnier nicht“, musste Gstöttner die letzten vier Sets allesamt abgeben — 4:6 und am Ende nur der enttäuschende neunte Platz.

„Meine Leistung hat eigentlich wieder gepasst, immerhin hab ich den höchsten Score im Turnier geschafft, aber das Quäntchen Glück will derzeit nicht auf meiner Seite“, ärgerte er sich. „Denn auch wenn ein Top-10-Platz ein gutes Ergebnis ist, waren die Top-5 doch zum Greifen nah!“

Den Teambewerb am Mittwoch bestritt Gstöttner mit Dominik Irrasch und Max Lang — Platz sieben für Österreich.