Erstellt am 21. März 2017, 04:39

von Beate Riedl

Tod beim Gassigehen: 62-Jährige stürzte über Böschung. 62-Jährige stürzte in Brand über die Böschung. Einsatzkräfte fanden sie bei einer nächtlichen Suchaktion leblos im Bach liegend.

Symbolbild  |  Shutterstock, Tsveta Nesheva

Tragisch endete eine nächtliche Suchaktion in der Nacht auf Sonntag in Brand in der Gemeinde Brand-Laaben: Eine Frau konnte nur mehr tot geborgen werden.

Die 62-Jährige machte sich am Samstagabend auf, um noch eine Runde mit ihrem Golden Retriever zu drehen, doch als sie nach einiger Zeit nicht mehr nach Hause zurückkehrte, machte sich ihr Ehemann große Sorgen. Er machte sich auf und suchte jene Wege ab, wo er vermutete, dass dort seine Frau unterwegs sein könnte. Doch ohne Erfolg.

Gegen Mitternacht alarmierte er schließlich die Einsatzkräfte: Polizei, Feuerwehr Brand-Laaben und die Hundestreife der Polizei machten sich auf, um nach der Frau zu suchen. Akribisch wurden alle Wege abgegangen, wo die Frau immer wieder unterwegs war.

Frau stürzte über die Böschung in den Bach

Kurze Zeit später wurde die Frau von Mitgliedern der Feuerwehr entdeckt. Die 62-Jährige dürfte, als sie auf einem Güterweg unterwegs war, rund fünf Meter über die Böschung gestürzt sein und kam im Bachbett zum Liegen. Die Rettung samt Notarzt wurde gerufen, doch bei der Frau konnte nur mehr der Tod festgestellt werden.

Warum die Frau zu Sturz kam, kann noch nicht genau gesagt werden. „Es kann sein, dass sie ein gesundheitliches Problem hatte, oder dass sie aufgrund einer Unebenheit gestürzt ist“, heißt es von der Polizei. Fremdverschulden könne jedenfalls ausgeschlossen werden.

Der Hund, ihr treuer Gefährte saß die ganze Zeit bei der Frau, bis die Einsatzkräfte eintrafen.

Erst vor rund zwei Wochen kam es zu einem ähnlichen tragischen Todesfall im Laabental: Ein Radfahrer aus dem Bezirk Tulln kam in Altlengbach zu Sturz. Auch er stürzte einige Meter über die Böschung, schlug mit dem Kopf auf einem Stein im Bach auf und erlag seinen Verletzungen.