Erstellt am 02. Februar 2016, 05:33

Bürger vor dem Vorhang. Gemeinde hat zum ersten Mal "Altlengbacherin und Altlengbacher des Jahres" gekürt. Die Wahl fiel auf Judith Aschenbrenner und Marcel Mujanovic.

Judith Aschenbrenner und Marcel Mujanovic sind die Altlengbacher des Jahres. Bürgermeister Michael Göschelbauer und Vize Wolfgang Luftensteiner gratulierten.  |  NOEN, zVg

Am Freitagabend wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde zum ersten Mal der „Altlengbacher des Jahres“ und die „Altlengbacherin des Jahres“ ausgezeichnet. „Wir wollen mit dieser Ehrung zivilgesellschaftliches Engagement auszeichnen“, sagt Bürgermeister Michael Göschelbauer. Die Bevölkerung konnte Kandidaten vorschlagen, die besondere Leistungen in der Gemeinde erbracht haben. Die Auszeichnung geht jeweils an eine Frau und einen Mann. Bei der Premiere fiel die Wahl auf Judith Aschenbrenner und Marcel Mujanovic.

Vorbild an Menschlichkeit und gelebter Nächstenliebe

Judith Aschenbrenner setzt sich mit unglaublichem Einsatz für die Betreuung von Flüchtlingen in Altlengbach und der ganzen Region ein. Sie ist ein Vorbild an Menschlichkeit und gelebter Nächstenliebe. Und sie zeigt, dass zivilgesellschaftliches Engagement auch außerhalb klassischer Vereinsstrukturen hervorragend funktioniert. Fahrtendienste, Behördengänge, Transporte, Spendensammlung, und viele weitere Bausteine sorgen dafür, dass das Team an Freiwilligen rund um Aschenbrenner den größten Teil der Betreuung der Kriegsflüchtlinge übernimmt.

Marcel Mujanovic ist trotz seiner Jugend für den Sportverein bereits unersetzbar geworden. Als Spieler, als Trainer, als guter Geist, der immer und überall anpackt und mithilft. Er ist außerdem Schulsprecher seiner Schule in St. Pölten, hat eine Auslandszeit in Trinidad absolviert und ist ein Musterbeispiel an Engagement und Zuverlässigkeit in der Gemeinde. „Die Auszeichnung ist damit auch ein Signal und ein Zeichen der Wertschätzung an die Jugend unserer Gemeinde“, so Göschelbauer.

Er überreichte die Auszeichnungen gemeinsam mit Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner. Die Trophäen wurden von Christl Rauch gestaltet.