Erstellt am 09. Februar 2016, 05:43

von Daniel Lohninger

Duell um die Feuerwehrspitze. Bisheriger Stellvertreter Ignaz Mascha tritt ebenso an wie Georg Schröder mit Max Ovecka.

Georg Schröder (rechts) und Max Ovecka treten gemeinsam an und wollen die Zusammenarbeit der Feuerwehren in Stadt und Bezirk gewährleisten.  |  NOEN, Marschik
Wenn am 20. Februar die Vertreter der 116 Feuerwehren von Stadt und Bezirk ihren Kommandanten wählen, dann ist eines fix: Dietmar Fahrafellner, Kommandant der Stadtfeuerwehr und Landesfeuerwehr-Chef, steht für keine weitere Funktionsperiode an der Spitze des Bezirkes zur Verfügung. Um seine Nachfolge bahnt sich ein Duell zwischen Georg Schröder, Kommandant des Abschnittes Neulengbach, und dem bisherigen Bezirkskommandant-Stellvertreter Ignaz Mascha an.

Obwohl über den künftigen Bezirks-Kommandanten und seinen Stellvertreter in zwei getrennten Wahlgängen entschieden wird, treten Schröder und der St. Pöltner Stadtfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Max Ovecka als Team an. Ovecka stellt sich der Wahl zum Bezirks-Vize nur, wenn Schröder das Duell um den Bezirkskommandanten gewinnt.

"Die Chemie stimmt"

„Wir sehen die Team-Lösung als Signal. Es ist einfach wichtig, dass Kommandant und Stellvertreter einander verstehen und ergänzen. Die Chemie zwischen uns beiden stimmt. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um das Zusammenspiel der Feuerwehren aus Stadt und Bezirk auch für die nächsten Jahre sicherzustellen“, betonen Schröder und Ovecka. Dieses Zusammenwirken gebe den mehr als 7.600 Feuerwehr-Mitgliedern in Stadt und Bezirk eine starke Stimme und sei auch Garant für den optimalen Ablauf bei Alarmierung, Ausbildung und Einsatz.

Auf die Nachwuchspflege will sich der Neulengbacher Ignaz Mascha, der Vorsitzender des Feuerwehrjugend-Ausschusses war, besonders konzentrieren.

232 Delegierte gilt es zu überzeugen

„Wir sind in der Jugendarbeit sehr gut aufgestellt. Die Herausforderung ist aber, dass die Jungen später auch bleiben“, sagt Mascha. Abgesehen davon bringe er insgesamt 13 Jahre Erfahrung als Bezirkskommandant-Stellvertreter ein. Dass er, anders als Schröder, nicht gleich im Team mit einem Stellvertreter antritt, erklärt Mascha so: „Es sind zwei verschiedene Wahlen – jene zum Bezirkskommandanten und jene zum Stellvertreter. Man kann also nicht im Team antreten.“ Insgesamt rechne er sich gute Chancen aus, die 232 Delegierten zu überzeugen.