Eichgraben

Erstellt am 01. Dezember 2016, 05:36

von NÖN Redaktion

Kult(o)ur im Winter. Künstler Wolfgang Ratz begeisterte das Publikum mit spanischen und wienerischen Liedern bei Familie Chaloupek.

Start der Winterkult(o)ur: Barbara Chaloupek, Ursula Leutgöb, Elfriede Bruckmeier, Wolfgang Ratz und Karl Prammer (v. l.).  |  privat

Die diesjährige Eichgrabener Winterkult(o)ur startete bei der Familie Chaloupek am kleinen Stein. Der in Spanien von deutschsprachigen Eltern geborene Künstler Wolfgang Ratz begeisterte dabei das Publikum.

Die Eltern von Wolfgang Ratz liebten das Spanische, daher wurde Spanisch seine Zweitsprache. Seine Drittsprache lernte er beim Bundesheer: Dialekt. In diesen drei Sprachen schreibt er Gedichte, die er vertont und zur Gitarre singt. „Diese Art Poet hat ja soeben den Nobelpreis erhalten, aber so schnell wird das nicht mehr der Fall sein“, meint er.

Viele Fragen über Südamerika

Seine Lieder handeln von der Liebe (die spanischen), melancholisch vom Herbst und von den Randfiguren der Gesellschaft (die wienerischen). Mein Lieblingslied wurde der „Naturlehrpfad“. „Für die Schüler reimt sich der auf fad, weil sich nix bewegt und man die Taferln lesen muss“, berichtet der Künstler.

„Erst als Kevin und Jacqueline entdecken, dass man sich in die Büsche schlagen kann, um sich gegenseitig was zu zeigen, finden sie Gefallen an dem Schulausflug“, beschreibt er. Dem Publikum hat es jedenfalls sehr gut gefallen und es wurden auch noch viele Fragen über Südamerika und das Leben dort beantwortet.