Eichgraben

Erstellt am 08. Juli 2016, 10:09

von Andrea Stoiser

Schule: 4,5 Millionen für Erweiterung und Sanierung. Eichgrabener Gemeinderat beschließt Grundstücksankauf. Architektenwettbewerb wird gestartet.

Geld  |  NOEN, Erwin Wodicka

In der Sitzung des Gemeinderates am 29. Juni wurden der Vertrag für den Grundstücksankauf für die Schule sowie die dafür erforderliche Darlehensaufnahme in der Höhe von 400.000 Euro mehrheitlich beschlossen. Gemeinderätin Helga Maralik enthielt sich der Stimme.

Schulerweiterung in Planung

Im Rahmen der Diskussion zum Grundstücksankauf erklärte Bürgermeister Martin Michalitsch die nächsten Schritte zur Schulerweiterung. „Für dieses Projekt haben wir eine Arbeitsgruppe gegründet, in der alle Fraktionen, unsere Direktoren, Musikverein und Musikschule, die Obfrauen der beiden Elternvereine und Architekt Günther Hintermeier als verfahrensbegleitender Architekt mitarbeiten“, so Michalitsch. Und weiter: „Nach zwei Exkursionen und mehreren Sitzungen wurde nun Einigung über einen Fahrplan erzielt.“ Das Grundstück liegt rechts oberhalb des Schulgebäudes und ist über ein Servitut direkt mit diesem verbunden. Es wird entweder als Freifläche für beide Schulen dienen oder für einen Erweiterungsbau genutzt. Die Volksschule wird jedenfalls im alten Schulgebäude bleiben. Beide Schulen sollen aber als eigene Schule erkennbar sein.

Die Erweiterung der Schule soll Platz für die Volksschule mit NABI, Mittelschule mit NABI, Musikschule und Musikverein bieten. Darüber hinaus soll das Schulgebäude auch für Vereine und Gemeindeöffentlichkeit genutzt werden können.

Architektenwettbewerb wird durchgeführt

„Um eine ideale Lösung zu finden, wird ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Die Rahmenbedingungen dafür haben wir bereits festgelegt. Bevor der Wettbewerb startet, sollen Schüler, Lehrer und Anrainer Gelegenheit zur Mitsprache haben“, sagt der Bürgermeister. Der Gesamtkostenrahmen für die Sanierung des alten Schulgebäudes und die Erweiterungen beträgt inklusive aller Steuern und Nebenkosten 4,5 Millionen Euro. „Dieser Rahmen wurde mit dem Land in Vorgesprächen abgeklärt“, berichtet der Ortschef. Dieser Fahrplan wurde ohne Diskussionen mehrheitlich beschlossen.