Erstellt am 05. Januar 2016, 05:33

von Birgit Kindler

Fast 5.000 Einsätze für Samariterbund. Zu circa 1.000 Rettungseinsätzen musste der ASBÖ ausrücken. Auch das Rettungsgebäude wurde 2015 saniert.

Kürzlich wurde Margarete Habel zum Ehrenmitglied ernannt und Anton Ockermüller für die am meisten geleisteten ehrenamtlichen Stunden ausgezeichnet. Im Bild: Bürgermeister Michael Göschelbauer, Ehrenmitglied und ehemalige Obfrau Margarete Habel, Gerhard Pracher vom ASBÖ-Landesverband, Rettungssanitäter Anton Okermüller, Obmann Florian Geissler und Stützpunktleiter Robert Topf.  |  NOEN, zVg

Zu fast 5.000 Einsätzen musste der Samariterbund Altlengbach im Jahr 2015 ausrücken, darunter fast 1.000 Rettungseinsätze und um die 600 Notarzteinsätze. Beim Samariterbund leisten derzeit 25 ehrenamtliche Rettungssanitäter ihren Dienst ab. „Weiters haben wir zwei hauptberufliche Sanitäter und sechs Zivildiener“, informiert Samariterbund-Obmann Florian Geissler. Auch die Jugendarbeit ist dem Samariterbund sehr wichtig. „Die Gruppe umfasst derzeit 19 Kinder, im Frühjahr werden wieder Ausflüge gestaltet“, so Geissler.

Mit der Bilanz zufrieden

Auch Sanierungsarbeiten am Rettungsgebäude standen 2015 am Programm. „Es wurden die Garagentore sowie der Garagenboden erneuert. Die anfallenden Kosten haben die Gemeinden Altlengbach, Brand-Laaben und Neustift-Innermanzing übernommen“, sagt Florian Geissler. Außerdem haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter die Dienststelle neu ausgemalt.

Für heuer ist die Neuanschaffung eines Rettungstransportwagens geplant, „denn der bisherige RTW ist mit über 40.000 Kilometern bereits in die Jahre gekommen“, so Geissler. Die Finanzierung sei bereits gesichert – mit vielen Spenden und Subventionen der Gemeinden. Die Fahrzeugsegnung ist für den 12. Juni angesetzt, auch einen Tag der offenen Tür und einen Notfallkurs für Eltern von Babys und Kleinkindern wird es wieder geben.