Erstellt am 28. September 2015, 11:06

von NÖN Redaktion

Feuerwehr als „Serieneinbrecher“. Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde die Feuerwehr Neulengbach-Stadt letzte Woche alarmiert.

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Eine ältere Dame hatte in ihrer Wohnung einen Schwächeanfall erlitten und kam allein nicht mehr aus ihrem Bett. Eine Mitarbeitern des Hilfswerks, die die Dame betreut, stand vor verschlossener Türe.

Nachdem zunächst ein Unfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden die Rettung, Polizei und - zwecks Öffnung der Wohnungstür - die Feuerwehr Neulengbach-Stadt alarmiert.

Auf doppelte Eingangs- folgte Wohnzimmertür...

 Die Feuerwehrkameraden konnten die Tür rasch öffnen, doch hinter dieser Tür befand sich eine zweite Tür, die ebenfalls versperrt war. Doppelt hält eben besser. Rasch und professionell wurde auch die zweite Tür geöffnet. Endlich gelangten die Einsatzkräfte in die Wohnung.

Doch die Freude darüber währte nicht lang, denn das nächste Hindernis war die Wohnzimmertür: Man ahnt es bereits, auch sie war von der vorsichtigen Dame von innen versperrt worden. Das Schloss dieser Tür leistete den Profis von der Feuerwehr wenig Gegenwehr und war in kürzester Zeit geknackt.

Nach diesem lupenreinen Türöffnungs-Hattrick konnten die Einsatzkräfte weiter vordringen, allerdings nur bis zur Schlafzimmertür, denn auch diese war versperrt. Nach dem Öffnen der vierten Tür konnte der betagten Dame geholfen werden. Sie wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

In Absprache mit der ebenfalls anwesenden Exekutive versperrten die Feuerwehrkameraden dann allerdings nur noch die äußerste Tür, bevor sie wieder ins Feuerwehrhaus einrückten.