Erstellt am 19. Juni 2016, 12:22

von Renate Hinterndorfer

Grasser mit Klage gegen „KHG-Spiel“ abgeblitzt. Der Innermanzinger Christian Felsenreich hat gemeinsam mit Klaus Hofegger das Spiel „KHG - Korrupte haben Geld“ entwickelt. Karl Heinz Grasser hat dagegen geklagt.

 |  NOEN, zVg

Wie das Nachrichtenmagazin Profil berichtet ist der Ex-Finanzminister mit einer Klage abgeblitzt: Er wollte Persönlichkeitsrechte einklagen und das Brettspiel vom Markt nehmen lassen. Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen wies Grassers Klage nun in erster Instanz ab. Die Entscheidung sei noch nicht rechtskräftig, hieß es am Sonntag in einer Aussendung.

"Erfolg für die Freiheit von Satire"

Laut dem Ersturteil stellt die Ausgestaltung des Spiels „keinen rechtswidrigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Klägers“ dar. Die Entwickler des Spiels freuen sich: „Nach Wochen von Verhandlungen und vielen Schriftstücken ist nun das Urteil der ersten Instanz gesprochen. Und zwar eindeutig zu unseren Gunsten! Dies sehen wir auch als einen schönen Erfolg für die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit von Satire“, ist auf der Homepage von KHG zu lesen. Das sei ein Erfolg, den man feiern wolle: Für kurze Zeit gibt es eine Limited Edition. Bis 15. Juli gibt es das Spiel inklusive eines Auszuges aus dem Richterspruch exklusiv im Webshop.