Neustift-Innermanzing

Erstellt am 22. Juni 2016, 18:50

von Christine Hell

Woche der Landwirtschaft: „Man merkt Unterschied“. Landwirtschaftskammern wollen Wirte und Großküchen zu mehr Regionalität bei Zutaten motivieren. Gastwirt Schilling wurde vor den Vorhang geholt.

Gerhard und Maria Scharl, Stammgast Herbert Benda, Friedrich Prammer und Roswitha Hollaus (vorne), Gastwirt Anton Schilling, Michael Göschelbauer und Karl Köcher (hinten, v. l.) vor dem Innermanzinger Gasthaus Schilling  |  NÖN, Hell

Gebietsbäuerin Roswitha Hollaus und Bezirksbauernratsobmann Michael Göschelbauer holten stellvertretend für die Landwirtschaftskammer die Gastwirte Anton und Claudia Schilling als Vorzeigebetrieb vor den Vorhang, denn im Gasthaus zur Kaisereiche in Innermanzing ist regional einkaufen kein einfaches Schlagwort, sondern es wird seit vielen Jahren praktiziert. „Seit Jahren werden wir von der Neulengbacher Fleischerei Köcher mit Fleisch beliefert“, berichtet Anton Schilling. Der Wirt ist von der Wichtigkeit, österreichische und vor allem regionale Qualität einzukaufen, überzeugt: „Man schmeckt den Unterschied“, sagt er. Klare Bestätigung dafür sind verschiedene Auszeichnungen und auch das AMA-Gastrosiegel.

Dass man die beste Fleischqualität im Essen schmeckt, davon ist auch Stammgast Herbert Benda zutiefst überzeugt. Der Rekawinkler kommt drei bis vier Mal in der Woche „zu den Schillings“ nach Innermanzing zum Essen. Die Gegend wäre ein Traum und bei einem seiner Ausflüge sei er ins Gasthaus zur Kaisereiche eingekehrt, berichtet der Rekawinkler. Und geblieben, weil „das Essen ist hervorragend!“

„Gäste fragen nach, wo Zutaten herkommen“


Gebietsbäuerin Roswitha Hollaus und Bezirksbauernratsobmann Michael Göschelbauer machen sich stark für die Aktion der Bauernkammern Österreichs, die mehr Transparenz in Speisepläne von Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen bringen soll. Gastwirt Anton Schilling bestätigt den Trend: „Immer mehr Gäste fragen nach, wo die Zutaten unserer Gerichte herkommen und ob Fleisch, Eier & Co. auch nachhaltig produziert wurden.“

„Wir versuchen alles, um für unser Rohprodukt gerechte Preise zu bekommen“, sagt dazu Michael Göschelbauer und er freut sich, dass schon einige Wirte in der Gegend bestrebt sind, mit der „Genusskultur in rot-weiß-rot“ Regionalität in ihrer Küche zu bringen. „Das ist die beste Bestätigung für die Spitzenqualität unserer Produkte“, ist Göschelbauer überzeugt.

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