Erstellt am 03. November 2015, 05:02

von Birgit Kindler

Kindergarten: Abriss jetzt doch noch heuer. Ausschussmitglieder sind der Meinung, dass Arbeiten doch extra durchzuführen sind. Abbruch übernimmt Firma Dürer.

Bald schon entsteht an dieser Stelle der neue Kindergarten. Der Abbruch erfolgt noch heuer.  |  NOEN, Ernst Klement

Der Abriss des Hauses auf dem Kindergartengrundstück erfolgt also doch noch heuer. Wie berichtet, gab es zunächst Meinungsverschiedenheiten, wann der geeignete Zeitpunkt ist, den Abbruch durchzuführen. VP-Bürgermeister Michael Göschelbauer war als einziger dafür, die Arbeiten noch heuer durchzuführen, während sich die anderen Mitglieder des Kindergartenausschusses dafür aussprachen, den Abbruch gleichzeitig mit dem Neubau zu machen. „Es ist aber besser, diese Leistung extra durchzuführen und jede Arbeit, die geschieht, ist gut“, erklärte Göschelbauer.

"Argument des Preises wurde entkräftet"

Jetzt betonte aber auch SP-Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner, dass einige Gründe dafür sprechen würden, den Abbruch jetzt durchzuführen. „Auch das Argument des Preises wurde entkräftet“, ergänzte Göschelbauer.

Den Abbruch wird die Altlengbacher Firma Dürer von Gemeinderat Markus Dürer übernehmen. Kostenpunkt, 25.070 Euro. Der Auftrag wurde einstimmig vergeben, Markus Dürer verließ vor der Abstimmung den Raum.

Beweissicherung vor dem Abbruch

Ebenfalls notwendig ist eine Beweissicherung vor dem Abbruch. „Es wird jetzt eine Bestandsaufnahme des Hauses der Familie Wallis gemacht und nach dem Abbruch geschaut, ob dieser irgendwelche Schäden verursacht hat“, so Göschelbauer. Falls es zu Beschädigungen komme, sei dies ein Versicherungsfall des Auftragnehmers. Die Arbeiten der Beweissicherung, mit einem Kostenaufwand von 750 Euro, wurden einstimmig an Thomas Auer aus Neulengbach übergeben.

Anmeldungen steigen stetig

Betreffend Kindergarten wurde einstimmig ein Grundsatzbeschluss gefasst, eine sechste Kindergartengruppe für 2016/2017 zu installieren. „Die Anmeldungen der Zweieinhalbjährigen steigen stetig“, so Göschelbauer. Falls der Neubau bis dahin nicht fertig sei, könnten die Kinder einstweilen auf die anderen Gruppen aufgeteilt werden. „Das ist vom Land gestattet, weil ja alles auf Schiene ist“, ergänzte Göschelbauer.