Kirchstetten

Erstellt am 15. Juli 2016, 13:07

Nahversorger: Genossenschaft zieht sich zurück. Firma Kastner betreibt Geschäft ab 1. August als Filiale. Gemeinde unterstützt Projekt.

Obmannstellvertreter Bürgermeister Paul Horsak, Obmann Franz Hofbauer, Andreas Blauensteiner von der Firma Kastner und die Aufsichtsräte Elfriede Schneider-Schwab und Thomas Meyer.  |  Wanderer

Am Donnerstag wurde in der ordentlichen Generalversammlung der Nahversorgergenossenschaft der Beschluss gefasst, dass fünf Jahre nach Gründung das Geschäft unter einem neuen Eigentümer weitergeführt wird. Grund dafür ist, dass Obmann Franz Hofbauer aus gesundheitlichen Gründen zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand und dass es zur Weiterführung der Genossenschaft an den nötigen Funktionären mangelt.

„Die Kastner Gruppe aus Zwettl, mit der unsere Genossenschaft seit Gründung eine sehr harmonische Geschäftsbeziehung hat, wird ab 1. August den Standort in Kirchstetten als Filialbetrieb weiterführen“, berichtet Franz Hofbauer.

Finazielle Unterstützung gesichert

Die Marktgemeinde wird das Projekt der Nahversorgung weiterhin finanziell unterstützen, indem sie die Miete übernimmt. „Das ist eine Art von Wirtschaftsförderung“, so Bürgermeister Paul Horsak. Sowohl der Ortschef als auch der scheidende Genossenschaftsobmann sind optimistisch, dass das Geschäft weitergeht. „Erfreulich ist, dass die Kundenfrequenz laufend ansteigt und daher anzunehmen ist, dass der beschlossene Eigentümerwechsel die Lebensmittel-Nahversorgung weiter sichert“, sagt Franz Hofbauer.

Alle regionalen Produkte der heimischen Lieferanten werden auch zukünftig neben den Nah- und Frischangeboten aus dem Kastner-Sortiment von den bewährten Mitarbeiterinnen täglich angeboten.