Erstellt am 10. Mai 2016, 05:14

von Birgit Kindler

Alle ziehen an einem Strang. Birgit Kindler über die schulische Nachmittagsbetreuung in Altlengbach.

Die Volkshilfe kümmerte sich lange Zeit um die Kinderbetreuung in Altlengbach. Seit einigen Jahren ist jedoch der Wurm drin, was die Zusammenarbeit angeht. Grund: Die Jahresdefizite, die die Volkshilfe in Rechnung stellte, waren für die Gemeinde zu hoch. Jetzt wurde eine Lösung gefunden, und der Vertrag mit der Volkshilfe wird aufgelöst. Die Laabentalgemeinden übernehmen mittels Verein die Betreuung selbst.

Eingesetzt für eine Vertragsauflösung haben sich VP-Vizebürgermeister Daniel Kosak und SP-Vizebürgermeister Wolfgang Luftensteiner. Ein seltenes Bild – man braucht nur an die Unstimmigkeiten beim Thema Kindergarten-Neubau denken. Da streiten sich VP und SP, ob sofort eine vierte Gruppe errichtet werden soll oder nicht.

Bei der Kleinkinderbetreuung scheinen sich die beiden aber einig zu sein und haben gemeinsam für einen Ausstieg aus dem Volkshilfe-Vertrag gekämpft – was ihnen auch gelungen ist. Diese Zusammenarbeit könnte man in Altlengbach öfter leben – wer weiß, was alles gemeinsam möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen?