Erstellt am 02. Februar 2016, 06:13

von Renate Hinterndorfer

Flickwerk in
Neulengbach.
Die Stadt Neulengbach wächst, die Aufgaben der Gemeinde werden mehr, das Rathaus wird zu klein. Also wird es umgebaut und barrierefrei gemacht. Geschätzte Kosten: 1,6 Millionen Euro. Das ist viel Geld. Die Gemeindeverantwortlichen hoffen, dass es ein bissl billiger wird.

Die Stadt Neulengbach wächst, die Aufgaben der Gemeinde werden mehr, das Rathaus wird zu klein. Also wird es umgebaut und barrierefrei gemacht. Geschätzte Kosten: 1,6 Millionen Euro. Das ist viel Geld. Die Gemeindeverantwortlichen hoffen, dass es ein bissl billiger wird.

Dass Maßnahmen notwendig sind, steht außer Frage. Die Allgemeine Verwaltung braucht mehr Platz, es fehlt an Besprechungs- und Archivräumen, Bauamt und Infrastrukturabteilung sollen auf eine Ebene kommen. Und nachdem der Sitzungssaal im alten Rathaus zu klein ist, wird ein neuer Saal im neuen Rathaus geplant. Dagegen protestieren die Grünen: Es sei dekadent, sich neben dem Lengenbacher Saal einen zusätzlichen Saal zu leisten. Der Lengenbacher Saal ist allerdings für Sitzungen ungeeignet. Und eine andere Alternative drängt sich nicht auf. Optimal ist die Lösung mit den zwei Sälen aber nicht. Denn in den Lengenbacher Saal müssen auch wieder 200.000 Euro investiert werden. Und einen richtig großen Veranstaltungssaal hat man auch mit dem neuen Saal nicht.