Erstellt am 21. Juni 2016, 09:10

von Claus Stumpfer

Im Sinne des Sports?. Claus Stumpfer über den nicht enden wollenden Zorn von Laabens Tennissenioren.

Die letztwöchige Stellungnahme von Kreisobmann Alex Linsbichler, dass bei der Strafverifizierung des Seniorenderbys Laaben gegen Altlengbach im Sinne des Sports entschieden worden sei, sorgt bei den betroffenen Laabener Spielern für Empörung. Einhelliger Tenor: „Ein 0:7 am grünen Tisch kann niemals eine Entscheidung im Sinne des Sports sein, schließlich beeinflusst sie die Meisterschaft — in diesem Fall in der Kreisliga A 55+ — sehr. Nicht nur, dass Laaben so der Meistertitel verwehrt blieb, hatte Altlengbach durch die „geschenkten“ Punkte bis zum Schluss die Chance auf den Klassenerhalt, zum Leidwesen anderer Klubs.

Schuldgefühle hat man beim TC Laaben aber keine, vielmehr ist man stolz, sofort abgesagt zu haben. Statt am Tennisplatz unsinnig zwei Stunden zuzuwarten, um die Absage abzuklären, haben die Spieler lieber im Ort Unwetterschäden beseitigt. Für diesen Einsatz vom Verband bestraft worden zu sein, ärgert sie. Und man pocht auf die gängige Praxis, wonach 90 Prozent der Spielabsagen telefonisch durch die Mannschaftsführer erfolgen. Niemand reist in den Spielort, wenn das Spiel nicht durchführbar ist. Umso saurer stößt den Laabenern das Urteil auf. Statt die einfachste und sportlichst fairste Entscheidung zu treffen — Spiel am ersten Ersatztermin — hat man die für sie unsportlichste getroffen.