Erstellt am 14. September 2015, 15:19

von Renate Hinterndorfer

Änderungen sind positiv. Renate Hinterndorfer über die Ausweitung des Bezirks.

Die Überraschung war groß als Landeshauptmann Erwin Pröll das Ende des Bezirks Wien-Umgebung verkündete. Der Bezirk St. Pölten wächst um 21.000 Einwohner und vier Gemeinden. Dass „seine“ Stadt ab 2017 nicht mehr die größte im Bezirk ist, wird dem Neulengbacher Bürgermeister Franz Wohlmuth zwar ein bissl wehtun, er sieht aber die Umstrukturierung durchaus positiv.

Muss man auch, denn der jetzige Bezirk „WU“ ist ja total zerfleddert, die Neustrukturierung kann man nur begrüßen. Viele Wege werden für die Bürger der vier „neuen“ Gemeinden kürzer werden. Positiv ist auch, dass die Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft in Purkersdorf erhalten bleibt.

Spannend aus Neulengbacher Sicht wird in dem ganzen Umstrukturierungsprozess aber eines: Wie es mit dem Bezirksgericht Purkersdorf weitergeht. Der Standort sollte geschlossen werden, nach Protest wurde der Erhalt zugesichert. Dass es im Bezirk St. Pölten aber dann mit St. Pölten, Neulengbach und Purkersdorf drei Gerichtsstandorte geben wird, scheint unwahrscheinlich. Die besseren Karten dürfte in dem Fall aber Neulengbach haben.